Feuerwehreinsatz
Patientin mit Drehleiter gerettet

Mit Hilfe der Feuerwehr-Drehleiter aus Templin konnte am Sonnabend eine Patientin aus dem dritten Geschoss eines Wohnblocks in Ringenwalde gerettet werden.
Mit Hilfe der Feuerwehr-Drehleiter aus Templin konnte am Sonnabend eine Patientin aus dem dritten Geschoss eines Wohnblocks in Ringenwalde gerettet werden.
Mirko Jeske

Ein nicht alltäglicher Rettungseinsatz hat am Sonnabend für Aufregung in Ringenwalde gesorgt. Feuerwehrleute mussten die Helfer des Rettungsdienstes unterstützen.

Mit Hilfe der Drehleiter von der Freiwilligen Feuerwehr Templin ist am Sonnabend eine Patientin in Ringenwalde gerettet worden. Notarzt und Helfer des Rettungsdienstes waren zunächst wegen eines medizinischen Notfalls zu dieser Frau gerufen worden. „Noch während des Einsatzes hatte der Notarzt entschieden, dass für den Transport der Patientin die Hilfe der Feuerwehr benötigt wird”, sagte Joachim Kuss, Wehrführer der Ortswehr Ringenwalde und Einsatzleiter der Feuerwehr.

Schonender Transport

Weil die Frau möglichst schonend aus dem dritten Geschoss eines Wohnblocks in der Templiner Straße transportiert werden musste, entschied sich Joachim Kuss, die Drehleiter der Templiner Wehr nachzufordern. In ihrer Wohnung wurde die Patientin auf eine Trage gelegt und gesichert. Durch ein Fenster der Wohnung konnte sie dann auf eine Vorrichtung am Korb der Drehleiter gehoben, die speziell für solche Rettungseinsätze gedacht ist. Anschließend wurde sie sanft zur Erde gebracht. Dort übernahm der Rettungsdienst die weitere Versorgung und brachte die Patientin ins Krankenhaus.

Platz geschaffen

Neben den Ringenwalder Feuerwehr waren auch die Kameraden aus Milmersdorf vor Ort. Noch bevor die Templiner Einsatzkräfte eintrafen, kümmerten sich die Helfer darum, Platz für die Drehleiter vor dem Wohnblock zu schaffen. Dort hatten Anwohner ihre Autos geparkt. Sie wurden ausfindig gemacht und gebeten, ihre Fahrzeuge an anderer Stelle abzustellen.