RETTUNGSEINSATZ

Pilot versucht Landung auf Templiner Markt

Ein Rettungseinsatz überraschte am Montag Passanten und Geschäftsleute in Templins Innenstadt. Ein Hubschrauber wirbelte mächtig Staub auf.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Ein Rettungshubschrauber versuchte vergeblich, auf dem Templiner Markt zu landen.
Ein Rettungshubschrauber versuchte vergeblich, auf dem Templiner Markt zu landen. Birgit Schulz
Templin.

Am Montag soll ein Rettungshubschrauber-Pilot versucht haben, auf dem Templiner Marktplatz zu landen. Allerdings drehte er wieder ab, nachdem der Helikopter mächtig Staub aufgewirbelt hatte. Offensichtlich war eine sichere Landung nicht möglich. Der Straßenschmutz war bis auf die Tische der Außengastronomie am Markt und in geöffnete Geschäfte geflogen.

20 mal 20 Meter Platz benötigt

Die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG bestätigte, dass die Piloten der Luftrettung im Notfalleinsatz auch im öffentlichen Raum, selbst auf Kreuzungen oder einem Markt, landen dürfen. Sie brauchen dafür 20 Meter mal 20 Meter Platz. Bei der Entscheidung für einen Landeplatz wird der Pilot vom neben ihm sitzenden Notfallsanitäter unterstützt. Die DRF-Rettungshubschrauber werden von den Regionalleitstellen auch als Notarztzubringer eingesetzt.

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