EINSATZORT BIOGASANLAGE

Potenziellen Gefahren auf der Spur

Was alles in einer Biogasanlage passieren kann, schauten sich Feuerwehrleute in Reinfeld bei Templin an. So wollen sie im Ernstfall schneller sein.
Anlagenfahrer Frank Hamilton (Mitte) zeigte Fabian Schiemann (rechts) und Andreas Weise, wo der Biogasfluss abgesperrt werden kann.
Anlagenfahrer Frank Hamilton (Mitte) zeigte Fabian Schiemann (rechts) und Andreas Weise, wo der Biogasfluss abgesperrt werden kann. Horst Skoupy
Die Feuerwehrleute informierten sich über potenzielle Gefahren in der Biogasanlage Reinfeld bei Templin, auch im sogenannten Anmischkeller.
Die Feuerwehrleute informierten sich über potenzielle Gefahren in der Biogasanlage Reinfeld bei Templin, auch im sogenannten Anmischkeller. Horst Skoupy
Feuerwehrlaufkarten mit allen wichtigen Anlagen, wie sie im Betrieb schon aushängen, wünschen sich die Feuerwehrleute für ihre Einsatzunterlagen
Feuerwehrlaufkarten mit allen wichtigen Anlagen, wie sie im Betrieb schon aushängen, wünschen sich die Feuerwehrleute für ihre Einsatzunterlagen Horst Skoupy
Templin.

Nicht immer, wenn die Feuerwehr auf den Hof fährt, ist es brenzlig. Manchmal kommen die freiwilligen Helfer auch vorbeugend. So wie in der Biogasanlage Reinfeld bei Templin, als sich dort Feuerwehrleute aus Röddelin und Templin über Gefahrenquellen in dem Betrieb informierten.

In der Anlage, die der energielenker BGA Templin GmbH gehört, wird Biogas erzeugt. Das wird in einem Blockheizkraftwerk mit einem Motor und Generator auf dem Gelände verstromt. Ein Wärmetauscher kühlt das heiße Kühlwasser des Motors, die dabei entstehende Wärme wird für eine Holztrockenanlage genutzt.

Hinweise auf notwendige Ausrüstung

Nach Angaben von Fabian Schiemann, Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Templin und stellvertretender Ortswehrführer in Röddelin, befinden sich damit gleich Bereiche auf dem Gelände, in den Brände entstehen können. Doch da sind noch andere Gefahren. So befindet sich ein rund drei Meter tiefer Schacht auf dem Gelände, der von Spezialisten überprüft und gewartet werden muss. Verunglückt eine Person darin, brauchen die Feuerwehrleute eine spezielle Rettungsausrüstung, um sie aus der Tiefe zu holen.

Daten von Ansprechpartnern wichtig

Die Gegebenheiten vor Ort zu kennen, spart im Ernstfall den Feuerwehrleuten Zeit, um schnell reagieren zu können, so Schiemann. Er regte an, den Feuerwehrleuten noch die Kontaktdaten von Ansprechpartnern zu Verfügung zu stellen, sowie sogenannte Feuerwehrlaufkarten, auf denen alle wichtigen Anlagen eingezeichnet sind.

 

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