Närrisch ausstaffiert
Qual der Wahl bei 6000 Kostümen

Astrid Hampel, Katrin Penke und Annette Abert (von links) zeigen eine kleine Auswahl aus dem großen Kostümfundus.
Astrid Hampel, Katrin Penke und Annette Abert (von links) zeigen eine kleine Auswahl aus dem großen Kostümfundus.
Michaela Kumkar

Die Karnevalisten nehmen Kurs auf die tollen Tage. Wer dabei sein will, der braucht ein entsprechendes Outfit. Das kann man kaufen, muss man aber nicht.

Schneidermeisterin Annette Abert kann in ihrer Werkstatt mit Faschingskostümen bis unters Dach dienen. Rund 6000 Modelle stehen dort zur Auswahl und können ausgeliehen werden. Dazu gesellen sich dann noch einmal etwa 1000 Hüte und Perücken. Fast alles, was bei ihr auf Bügeln hängt, hat sie selbst genäht. Wer sich bei Annette Abert ein Kostüm ausleiht, der bezahlt dafür eine Gebühr. „Waschen muss er es zu Hause nicht, darum kümmern wir uns. Jedes Jahr wird der Bestand durchgesehen, um zu entscheiden, was aussortiert wird. Schließlich halten auch Faschingskostüme nicht ewig“, sagt sie.

Karnevalsvereine aus der Region Templin haben sich in Röddelin für ihre Veranstaltungen im Januar und Februar schon eingedeckt. Bei Kindern sind auch in diesem Jahr Figuren aus den Star-Wars-Filmen gefragt. Erwachsene bevorzugen oft Kostüme, die dafür sorgen, dass man auch ohne großen Aufwand verkleidet ist: „Piraten und Matrosen gehen immer, beliebt sind auch Tierkostüme wie Hasen oder Bienen”, so Annette Abert.