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Retter suchen Wald nach verletztem Quadfahrer ab

Zum Einsatz kamen auch Hubschrauber.
Zum Einsatz kamen auch Hubschrauber.
Luftrettung

Eine abendliche Geländefahrt wurde für einen 26-Jährigen zum Verhängnis. Er wich in einem Waldstück bei Tangersdorf einem Reh aus. Die Folgen waren fatal. Die Polizei schickte ein Großaufgebot an Suchtrupps in das unübersichtliche Gelände und in die Luft.

Diese abendliche Geländefahrt wird ein 26-Jähriger so schnell wohl nicht vergessen. Wie Gerald Pillkuhn, Sprecher der Polizeiinspektion Uckermark, mitteilte, war er am Donnerstagabend mit seinem Quad auf einem geschotterten Weg in einem Waldstück zwischen Tangersdorf und Lychen unterwegs, als ihm ein Reh über den Weg lief und ihn im wahrsten Sinne des Wortes aus der Bahn warf. Der junge Mann hatte noch versucht, dem Tier auszuweichen, was aber nicht klappte. Er kam mit seinem Geländefahrzeug nach links vom Waldweg ab und überschlug sich dann. Offensichtlich unter Schock und verletzt sei er dann losgelaufen, schilderte Gerald Pillkuhn. Irgendwie muss es dem Mann gelungen sein, einen Notruf abzusetzen.

Da der Verletzte seinen genauen Standpunkt aber nicht bestimmen konnte und das Waldgebiet recht groß und unübersichtlich war, setzte die Polizei ein Großaufgebot an Suchkräften in Gang, um den Quadfahrer zu finden. Fünf Streifenwagen und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Densow waren im Einsatz. Darüber hinaus überflogen Polizeihelikopter und Rettungshubschrauber das Terrain. Letztlich konnten die Trupps den 26-Jährigen nach einer guten halben Stunde gegen 20.20 Uhr entdecken. Er hatte sich bei dem Sturz mit dem Quad einen Unterschenkel gebrochen und wurde ins Krankenhaus gebracht.