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Riesige Buche tückisch gespalten

Feuerwehrleute mussten die zersägten Reste der Buche von der Straße schaffen.
Feuerwehrleute mussten die zersägten Reste der Buche von der Straße schaffen.
Horst Skoupy

Forstleute entdeckten an der B 109 einen Baum, der umzustürzen drohte. Sie riefen die Feuerwehr. Zum Glück.

Ein Vorbote der Herbststürme blieb am Dienstagnachmittag in Templin nicht ohne Folgen. Aufmerksamen Forstfachleuten war nicht entgangen, dass an der Bundesstraße 109 zwischen Petznick und Mittenwalde eine mächtige Buche offenbar in Mitleidenschaft gezogen worden war. Ihr Stamm war von oben bis unten der Länge lang gespalten. Vorsichtshalber alarmierten sie die Feuerwehr, auch deshalb, weil sie ohnehin keine Ausrüstung dabei hatten.

Feuerwehrleute aus Klosterwalde, Templin und Herzfelde trafen keine Minute zu spät ein, um die Straße für den Verkehr zu sperren. Nach wenigen Augenblicken ließ eine Windbö den angeknacksten Baum endgültig auseinanderbrechen. Eine Hälfte des Baumriesen stürzte krachend auf die Straße. Mit Motorsägen konnten die Feuerwehrleute sie zerteilen und beiseite schaffen. In Absprache mit einem Baumfachmann des Templiner Wirtschaftshofes entschied der Feuerwehreinsatzleiter, auch noch die andere Hälfte des Baumes stückweise abzutragen. Die B 109 blieb circa zwei Stunden voll gesperrt.

Kurz vor diesem Einsatz waren Templins Feuerwehrleute bereits in der Stadt unterwegs. Nach einem kurzen, aber heftigen Schauer war die Bahnhofstraße überflutet. Nachdem die Helfer Abläufe gereinigt hatten, floss das Regenwasser schnell ab.