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Schienenersatzverkehr ab Templin

Zwischen Templin und Löwenberg fahren jetzt eine Woche lang Busse im Schienenersatzverkehr.
Zwischen Templin und Löwenberg fahren jetzt eine Woche lang Busse im Schienenersatzverkehr.
Jan Engler

Bahnfahren in Richtung Berlin wird ab Sonnabend schwieriger. Fahrgäste auf der Regionalbahnlinie müssen teilweise auf den Bus ausweichen.

Templin ist ab Sonnabend zeitweise vom Bahnnetz abgeschnitten. Ersatzweise müssen Fahrgäste auf der Regionalbahnlinie 12 Templin – Berlin auf den Bus ausweichen. Wie am Freitag die Betreiber der Linie, der Niederbarnimer Eisenbahn Betriebsgesellschaft (NEB), verlauten ließ, tritt der Schienenersatzverkehr bereits ab Sonnabend in Kraft. Er betrifft den Abschnitt Templin – Löwenberg.

Hintergrund dafür sei nach Information der NEB eine Havarie an einer Brücke zwischen Bernau und Karow, an der zur Zeit gebaut wird. Durch diese Havarie, so hieß es, müssen andere Züge, zum Beispiel des Güterverkehrs auf die Templiner Strecke ausweichen. Dadurch können Züge auf der Linie nur in eine Richtung fahren, ein Begegnungsverkehr sei nicht möglich.

Vorerst ist diese Sperrung bis einschließlich Freitag, dem 25. August, jeweils von 7 bis 17 Uhr angekündigt. Außerhalb dieser Zeiten fahren die Züge entsprechend des regulären Fahrplanes, hieß es. Zusätzlich problematisch ist, dass die Busse nicht auf direktem Weg nach Löwenberg fahren können. Aufgrund der Vollsperrung wegen Bauarbeiten in der Ortslage Hammelspring müssen sie die Umleitung über Vietmannsdorf fahren. Darum muss mit längeren Fahrzeiten gerechnet werden. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen wäre zudem nur sehr eingeschränkt möglich und könne nicht in jedem Fall gesichert werden.