SEUCHENGEFAHR

Schweinepest würde Uckermark Millionen kosten

Die Afrikanische Schweinepest rückt Richtung Deutschland vor. Im Landkreis wappnen sich nicht nur die Jäger gegen die Gefahr.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Führende Bachen und ihre Frischlinge dürfen derzeit nicht geschossen werden.
Führende Bachen und ihre Frischlinge dürfen derzeit nicht geschossen werden. Friso Gentsch
Schilder warnen schon vor fahrlässigem Verhalten, das zur Übertragung der Afrikanischen Schweinepest beitragen könnte.
Schilder warnen schon vor fahrlässigem Verhalten, das zur Übertragung der Afrikanischen Schweinepest beitragen könnte. Bernd Wüstneck
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Prenzlau.

Der Landkreis Uckermark wappnet sich für den Ernstfall und bereitet derzeit Notfallpläne für den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest auf deutscher Seite vor. In der Grenzregion zu Polen rechnet man damit, dass die Tierseuche Ende 2018, Anfang 2019 Deutschland erreichen könnte. Der Virus setzt seinen Vormarsch jährlich um 300 bis 500 Kilometer fort. In der Uckermark geht man davon aus, dass im Seuchenfall auf den Landkreis Kosten in Millionenhöhe zukommen könnten.

Jäger sollen Tierbestände ausdünnen

Das Veterinäramt setzt neben verstärkter Aufklärung über Seuchenschutzmaßnahmen auch auf die prophylaktische Wirkung der Jagd. Die Abschussprämie für Wildschweine erweise sich allerdings als zu bürokratisch. Der Landkreis prüfe, ob Jäger von den Kosten der Trichinenschau befreit werden können.

 

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