Unterstützung nötig

Seniorenklub braucht eine Finanzspritze

Der Templiner Verein hält für alte Menschen zahlreiche Angebote bereit, sich zu betätigen. Er gerät jedoch an Grenzen bei der Finanzierung.
Michaela Kumkar Michaela Kumkar
Luftballons als Zeichen für gute Wünsche stiegen zum 25-jährigen Bestehen des Templiner Seniorenklubs in den Himmel. Jetzt hofft der Verein auf eine institutionelle Förderung durch die Stadt.
Luftballons als Zeichen für gute Wünsche stiegen zum 25-jährigen Bestehen des Templiner Seniorenklubs in den Himmel. Jetzt hofft der Verein auf eine institutionelle Förderung durch die Stadt. Horst Skoupy/Archiv
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Templin.

11 500 Senioren waren 2017 beim Templiner Seniorenklub im „Historischen Rathaus“ zu Gast. 8500 Männer und Frauen älteren Semesters besuchten die Veranstaltungen der insgesamt 16 Zirkel, die der Verein anbietet. Die finanzielle Situation des Vereins ist jedoch schwierig. Die fixen Kosten für Personal, Miete, Betriebskosten, Versicherungen belaufen sich auf 40 000 Euro im Jahr, so Vereinsvorsitzende Petra Grübl. Dem gegenüber stünden 36 000 Euro an Einnahmen. Der Seniorenklub finanziert sich über Mitgliedsbeitäge, Spenden und Projektförderung. Das Minus von 4000 Euro versuche man durch variable Veranstaltungen auszugleichen. Das gelinge trotz aller intensiven Bemühungen nicht immer, sagte Petra Grübl.

Sozialausschuss ist für eine zusätzliche Förderung

Deshalb hat die Fraktion Die Linke der Stadtverordnetenversammlung beantragt, den Seniorenklub bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2019/20 mit einem jährlichen Betrag von 4000 Euro zu fördern. Schließlich leiste der Verein seit Jahrzehnten eine wichtige Arbeit. Die Mitglieder des Sozialausschusses sind dafür. Die Entscheidung liegt bei den Stadtverordneten.

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