Schülerbeförderung
Späterer Schulbeginn in Lychen vorgeschlagen

In Lychen findet bald ein Gespräch über mögliche Veränderungen im Busfahrplan statt.
In Lychen findet bald ein Gespräch über mögliche Veränderungen im Busfahrplan statt.
Michaela Kumkar

Würde es später zum Unterricht klingeln, ließe sich der Busfahrplan optimieren, sagt die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft.

An der Lychener Pannwitz-Grundschule beginnt der Unterricht um 7.30 Uhr. Wenn es nach der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft (UVG) ginge, dann sollte über einen späteren Schulbeginn nachgedacht werden. Zumindest möchte das Unternehmen darüber mit der Stadt als Schulträger sowie der Schulleitung reden, so Bürgermeisterin Karola Gundlach (parteilos).

Erst mit den Eltern reden

Die UVG wolle den Busverkehr optimieren, sagte Schulleiterin Kornelia Lemke. Inzwischen habe man sich in der Lehrerkonferenz über das Thema verständigt. Nach dem Termin mit der UVG soll es in den Elternversammlungen der einzelnen Klassenstufen besprochen werden. Danach werde man sehen, was möglich sei. Immerhin hätte ein späterer Unterrichtsbeginn unter anderem auch Auswirkungen auf die Öffnungszeiten des Hortes, so die Schulleiterin. Der befindet sich in städtischer Trägerschaft. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit habe die Schulkonferenz, die über eine Veränderung des Schulbeginns entscheiden müsse. Sollte das Votum positiv ausfallen, würde sie ab dem nächsten Schuljahr in Kraft treten.

Positive Auswirkungen erwartet

Der UVG ginge es darum, Synergien im Rahmen der Schülerbeförderung zu schaffen, erklärte Norbert Drauschke den Vorstoß des Unternehmens. Vor einigen Jahren habe man das bereits im Raum Gartz erreicht. Auch an anderen Grundschulen im Landkreis Uckermark sei ein Unterrichtsbeginn um 8 Uhr möglich. Als Beispiele nannte er beispielsweise die Bildungseinrichtungen in Warnitz, Gramzow und Gollmitz. Würde das ebenso in Lychen gelingen, hätte das positive Auswirkungen auf die Buslinie Templin-Lychen-Fürstenberg. Man könnte das Angebot verbessern, sagte Norbert Drauschke. Das wird in Lychen seit Langem gefordert.