El Dorado Templin
Spende für ausgesetzte Schlittenhunde

Sabine Gliese-Neubauer hat ihren Sibirian Husky aus einer Auffangstation geholt.
Sabine Gliese-Neubauer hat ihren Sibirian Husky aus einer Auffangstation geholt.
Sigrid Werner

Beim 11. Schlittenhundetreffen im El Dorado Templin wurde auf eine Kehrseite einer Modeerscheinung bei der Hundehaltung hingewiesen.

Rund 40 Schlittenhundeführer (Musher) sind am Wochenende mit rund 150 Tieren zu Gast in der Westernstadt El Dorado bei Templin. Bei Schauvorführungen, Gespann-Fahrten und kleinen Rennen zeigen sie, wozu die als Arbeitshunde gezüchteten Tiere fähig sind. Zugleich wollen sie mit ihrem Treffen und den Begegnungen mit Hundefreunden zeigen, was die Entscheidung für einen Schlittenhund als Familienmitglied nach sich zieht. Denn so manch ein Hundehalter, der sich das erste Mal für einen Husky entscheidet, weil er so schöne Augen hat, ahnt nicht, wie viel Bewegungsdrang und Arbeitsfreude in den geselligen Tieren steckt. Überfordert, wird so manches Tier ausgesetzt und landet dann in einer Auffangstation wie sie der Nordische in Not e.V. bei Oranienburg betreibt. Rund 35 Tiere warten dort derzeit auf eine Vermittlung. Die Westernstadt El Dorado überreichte am Sonnabend dem Verein einen Spendescheck in Höhe von 700 Euro.