SCHILLERSTRAßE

Straßenausbau trifft auf harte Kritik

In der Templiner Schillerstraße regt sich Protest. Seit Jahren schwebt über den Anwohner das Damoklesschwert des Straßenausbaus. Worüber sich andere freuen, macht ihnen Angst. Sie fürchten die Kosten, die damit verbunden sind.
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Die Bäume müssen weg – das zeigte den Anliegern: Jetzt wird es ernst mit dem Ausbau.
Die Bäume müssen weg – das zeigte den Anliegern: Jetzt wird es ernst mit dem Ausbau. Sigrid Werner
Siegfried Schröder und Ingrid Schmidt erläutern dem Stadtverordnetenvorsteher Bernd Ziemkendorf, was die Anlieger in der Schillerstraße so aufregt.
Siegfried Schröder und Ingrid Schmidt erläutern dem Stadtverordnetenvorsteher Bernd Ziemkendorf, was die Anlieger in der Schillerstraße so aufregt. Sigrid Werner
Bauarbeiten hatten der Straße zuletzt arg zugesetzt.
Bauarbeiten hatten der Straße zuletzt arg zugesetzt. Sigrid Werner
Templin.

35 von 38 Anliegern der Schillerstraße haben sich jetzt mit einer Petition an die Stadtverordnetenversammlung gewandt. Sie fordern darin die Wiederherstellung des alten Zustandes ihrer Pflasterstraße, wie er vor der Serie von Baumaßnahmen  durch Gasversorger, Telekommunikation und Tiefbauer war. Erst durch diese Arbeiten sei ihre Straße so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass jetzt unbedingt investiert werden muss. "Aber bitte schön nicht auf unsere Kosten!", meinten sie zunächst.

Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden. Eine Abordnung der Anlieger machte vor der Verwaltungsspitze ihrem Unmut Luft. Missverständnisse wurden geklärt. Zugeständnisse erzwungen. Den Anwohnern wurde versprochen, dass sie jetzt mitentscheiden dürfen, wie ihre Straße ausgebaut wird. Sie sollen in alle Phasen von der Ausschreibung bis in die Fertigstellung einbezogen werden. Niemand soll finanziell in die Enge getrieben werden, hatte der Bürgermeister versprochen.

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