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Brandstiftung vermutet

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Strohballen in Storkow brennen lichterloh

Nur mit Atemschutz konnten die Feuerwehrleute im Brandrauch die Flammen löschen.
Nur mit Atemschutz konnten die Feuerwehrleute im Brandrauch die Flammen löschen.
Horst Skoupy

Feuerwehrleute hatten am Donnerstag alle Hände voll zu tun, um einen Brand bei Templin zu löschen. Eine Situation war besonders schwierig.

Im Templiner Ortsteil Storkow brannten am Donnerstagnachmittag rund 100 Strohballen. Zunächst versuchten Feuerwehrleute aus Storkow und Templin die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Dicht neben der Brandstelle befand sich nach Angaben des betroffenen landwirtschaftlichen Unternehmers ein Stall mit Mutterkühen sowie ein Gebäude, in dem weitere Strohballen lagerten.

Tanklöschfahrzeuge nachalarmiert

Nach Aussagen von Einsatzleiter Norbert Tuband war es schwierig, eine kontinuierliche Versorgung mit Löschwasser sicherzustellen. Das landwirtschaftliche Anwesen liegt etwas abseits von Storkow. Pausenlos holten zunächst zwei Tanklöschfahrzeuge aus Templin und eins aus Röddelin Wasser aus dem Feuerlöschteich in Storkow heran. Später wurden auch noch zwei weitere dieser Fahrzeuge aus Gollin und Zehdenick alarmiert.

Weiterer Fall von Brandstiftung

Die Polizei hat noch vor Ort Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Indiz dafür sei, dass das Feuer an zwei Stellen gleichzeitig ausgebrochen war, hieß es. Es ist nicht der erste Fall für den Storkower Landwirt. Sein Betrieb war im Mai schon einmal betroffen. Auch damals wurde Brandstiftung vermutet.