UMWELTFREUNDLICHE MOBILITÄT

Templin denkt über Carsharing nach

Sich ein Auto mit anderen zu teilen – in Großstädten ist das ein gängiges Modell, Ressourcen zu sparen. Ist das auch in der Kurstadt sinnvoll?
Sigrid Werner Sigrid Werner
Thomas Hofmann von der DB Connect stellte das Carsharing-Modell vor der Arbeitsgruppe Energie vor.
Thomas Hofmann von der DB Connect stellte das Carsharing-Modell vor der Arbeitsgruppe Energie vor. Sigrid Werner
Templin.

Templin will jetzt prüfen, ob es auch für die Stadt, den ländlichen Raum und die Gäste der Region Sinn macht, ein Carsharing-Angebot zu etablieren. In Großstädten haben sich längst zahlreiche Anbieter für diese besondere Form des modernen Mietwagens gefunden. Die Kurstadt Templin will jetzt untersuchen, ob es wirtschaftlich Sinn macht, sich als Ankermieter für eine sogenannte Corporate-Carsharing-Lösung zu engagieren und gemeinsam mit anderen Partnern Fahrzeuge im Pool zu nutzen.

Bahn erschließt viele Orte nicht mehr

Die Stadt verbindet damit die Hoffnung, auch für Touristen und Einheimische zusätzliche Mobilitätsangebote zu schaffen. Vor allem die Anschlussmobilität für Bahnreisende stellt immer noch ein Problem dar. Viele Orte im Templiner Umland haben keinen Bahnhof mehr. Die AG Energie befürwortete auf ihrer Mai-Sitzung, dass die Stadt Templin die Machbarkeit zur Einführung einer solchen Mobilitätslösung untersucht.

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