MESSERANGRIFF AUF ASYLBEWERBER

Templiner attackiert 25-jährigen Syrer

Noch weiß niemand, warum in Templin ein 19-Jähriger mit dem Messer auf einen Asylbewerber losgegangen ist. Fakt ist nur, dass er die Rettungskräfte rief, bevor er zu stach.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Der Busbahnhof in Templin.
Der Busbahnhof in Templin. Ukk/Archiv
Templin.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben sich am Wochenende mit einer gemeinsamen Pressemitteilung an die Medien gewandt. Sie informierten über einen Messerangriff auf einen 25-jährigen Mann in Templin. Der Tat verdächtigt wird ein 19-jähriger Einheimischer. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Asylbewerber aus Syrien. Dieser sei, so Sprecherin Astrid Reinecke, am 21. Januar im Bereich Busbahnhof in der Prokopiusstraße attackiert worden. Die Polizei erhielt gegen 15.15 Uhr Kenntnis von dem Vorfall. Vor dem Angriff soll der mutmaßliche Täter noch Rettungskräfte angefordert haben. Der Syrer wurde durch Messerstiche erheblich, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt, hieß es.

Polizeibeamte nahmen den 19-Jährigen daraufhin vorläufig fest. Die Spurensicherung dauerte bis in die Abendstunden an. Kräfte der Feuerwehr unterstützten die Arbeiten mit Beleuchtungstechnik. Die Kriminalpolizei übernahm umgehend die Ermittlungen und die Befragung des Mannes. „Seine Äußerungen und sein Handeln lassen darauf schließen, dass er gesundheitlich angegriffen ist. Hinweise auf einen ausländerfeindlichen Hintergrund liegen derzeit nicht vor”, stellte Astrid Reinecke fest. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Polizeidirektion dauern zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an. Die Staatsanwaltschaft hat zwischenzeitlich den Erlass eines Haftbefehls beantragt.

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