Gesundheitsversorgung

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Templiner Klinik wird Ambulant-Stationäres Zentrum

Dr. Christian von Klitzing, Sana Kliniken AG, Bürgermeister Detlef Tabbert, Frauenärztin Andrea Merholz, Staatssekretär Andreas Büttner, Dr. Hans-Joachim Helming (IGIB StimMT) und Michael Zaske, Referatsleiter für Krankenhausplanung in Templin (von links nach rechts) präsentierten sich den Fotografen.
Dr. Christian von Klitzing, Sana Kliniken AG, Bürgermeister Detlef Tabbert, Frauenärztin Andrea Merholz, Staatssekretär Andreas Büttner, Dr. Hans-Joachim Helming (IGIB StimMT) und Michael Zaske, Referatsleiter für Krankenhausplanung in Templin (von links nach rechts) präsentierten sich den Fotografen.
Sigrid Werner

Ein Modellprojekt zur medizinischen Versorgung auf dem Land läuft in der Kurstadt seit 2016. Was hier erprobt wird, soll Standard werden.

Um die Krankenhausstandorte im ländlichen Raum Brandenburgs zu erhalten, sollen künftig ambulante und stationäre Angebote enger verzahnt werden. Das sagte Andreas Büttner (Linke), Staatssekretär im Gesundheitsministerium, am Donnerstag in Templin.

Viele Träger an einem Tisch

In der Kurstadt haben die Träger eines bundesweiten Modellprojektes „Innovative Gesundheitsversorgung in Brandenburg – Strukturmigration im Mittelbereich Templin“ Halbzeitbilanz gezogen. Erstmals sitzen hier seit zwei Jahren Krankenkassen (AOK und Barmer), Kassenärztliche Vereinigung, Sana Klinikverbund und die Projektgesellschaft IGiB StimMT gGmbH an einem Tisch, um sektorübergreifend neue Formen der Gesundheitsversorgung zu entwickeln.

Umbau startet im Frühjahr 2019

Was hier mit Erfolg erprobt wird, soll künftig bundesweit in die Regelversorgung überführt werden. Dazu gehört auch die Umwandlung kleiner Krankenhäuser auf dem Lande in Ambulant-Stationäre Zentren. Im Frühjahr soll dafür an der Templiner Sana-Klinik mit Umbauarbeiten begonnen werden. Land und Bund fördern die Investition mit 10,1 Millionen Euro.

Bereitschaftspraxis gut angenommen

Im ASZ wollen niedergelassene Mediziner und Krankenhausärzte die Versorgung der Patienten wie aus einem Guss organisieren. Bereits jetzt werden eine Bereitschaftspraxis und Spezialsprechstunden gut angenommen.