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Trägerwechsel diskutiert

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Templiner Museum braucht mehr Pfiff

Seit geraumer Zeit wird darüber diskutiert, wer Träger des Templiner Museums für Stadtgeschichte sein soll.
Seit geraumer Zeit wird darüber diskutiert, wer Träger des Templiner Museums für Stadtgeschichte sein soll.
Michaela Kumkar

Die städtische Einrichtung soll mehr als nur schöne Hülle sein. Es gibt drei Konzepte, wie sie besser betrieben werden könnte.

Am 10. Oktober sollen die Templiner Stadtverordneten darüber entscheiden, wer künftig den Hut für das Templiner Museum für Stadtgeschichte auf haben soll. Drei sind Varianten möglich: Es könnte in Regie der Stadt Templin bleiben. Aber auch die Tourismus Marketing Templin GmbH (TMT) und der Förderverein des Multikulturellen Centrums (MKC) wären bereit, die Trägerschaft zu übernehmen. Diskutiert wurde darüber bereits im Kultur-, Finanz- sowie im Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung. Die meisten Empfehlungen gab es bisher für die TMT, eine städtische Gesellschaft.

Kritik an geringen Besucherzahlen

In Gang gesetzt worden war die Diskussion 2016 durch einen Antrag der Fraktion Die Linke und des SPD-Stadtverordneten Gordon Beyer. Es gab damals Kritik von Stadtverordneten und Bürgern, weil die Außenwirkung der Einrichtung Wünsche offen lasse, die Besucherzahlen zu gering seien. Andererseits sei das Museum der größte städtische Ausgabeposten im freiwilligen Bereich.