Kritik zurückgewiesen
Trecker und Oldtimer rollen jetzt nach Fürstenau

Das Oldtimer- und Treckertreffen ist immer ein Aussteller- und Besuchermagnet.
Das Oldtimer- und Treckertreffen ist immer ein Aussteller- und Besuchermagnet.
Sigrid Werner

Dass eine beliebte Veranstaltung im Boitzenburger Land verlegt wird, sorgt für Diskussionen. Kritik an der Gemeindeverwaltung wurde laut.

Für das 20. Oldtimer- und Treckertreffen in der Gemeinde Boitzenburger Land gibt es einen neuen Veranstaltungsort: Gerhard Eberwein und die Mitstreiter seines privaten Fahrzeug- und Technikmuseums in Fürstenau laden dazu am 6. Oktober auf das Gelände des Museums in Fürstenau ein. Dass das Treffen nicht mehr in Boitzenburg an der Klosterruine stattfindet, sorgt noch immer für Diskussionsstoff. Gerhard Eberwein sah sich zu dieser Entscheidung veranlasst, weil an der Klosterruine nicht mehr ausreichend Parkmöglichkeiten wie in der Vergangenheit zur Verfügung stehen würden. Eine Alternative habe es nicht gegeben, so der Veranstalter.

Reaktion vom Bürgermeister

Dass nun viele die Gemeindeverwaltung für die Verlegung des Oldtimer- und Treckertreffens verantwortlich machen, will Bürgermeister Frank Zimmermann (parteilos) so allerdings nicht stehen lassen. Die Fläche in Boitzenburg, auf der bisher geparkt wurde, gehört dem Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft. Der hatte die Gemeinde darauf hingewiesen, dass eine solche Nutzung untersagt ist. Das verpachteUckermate Areal unterliege einer vertraglich geregelten Naturschutzzweckbestimmung und sei seit Oktober 2017 Bestandteil des Naturschutzgebietes Boitzenburger Tiergarten und Strom.

Gemeinde weist Verantwortung von sich

Vom Förderverein hieß es, dass die Gemeindeverwaltung darüber bereits im April informiert wurde, mit der Bitte, auch den Veranstalter davon in Kenntnis zu setzen. Reaktionen habe es darauf nicht gegeben. Das sieht Bürgermeister Frank Zimmermann anders. Man habe reagiert, sagte er. Die Verwaltung habe die Information an den Veranstalter weiter geleitet. Die Erstellung von Parkraum- und Sicherheitskonzepten sei grundsätzlich Sache des Veranstalters. Die Gemeindeverwaltung könne dabei lediglich Unterstützung leisten.