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Unternehmer lassen sich nicht lange bitten

Abseits von Terminkalendern und Zeitdruck miteinander reden, feiern und gut essen, das ist das Erfolgsrezept des uckermärkischen Unternehmerballs. Das hat sich auch bei der 17. Auflage der Veranstaltung wieder bewahrheitet. Die 250 Ballgäste verblüfften mit ihrer Tanzwut.

Die 250 Gäste des 17. Unternehmerballs in Templin ließen sich nicht lange zum Tanz bitten: Das Parkett war nach den ersten Takten schnell gefüllt.                                                           
Birgit Bruck Die 250 Gäste des 17. Unternehmerballs in Templin ließen sich nicht lange zum Tanz bitten: Das Parkett war nach den ersten Takten schnell gefüllt.                                                           

Die rund 250 Gäste des diesjährigen Unternehmerballs ließen sich am Sonnabend nicht lange zum Tanz bitten. Was Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber zu der Bemerkung verführte: "Wahnsinn, wie schnell die Tanzfläche hier voll ist!" Zum 17. Mal hatte die Unternehmervereinigung Uckermark den Ball organisiert und viele Firmeninhaber, Handwerker, Dienstleister und Kommunalpolitiker aus der gesamten Uckermark waren der Einladung gefolgt.

Dabei erwies sich das Team des Ahorn Seehotels um Direktorin Yvonne Schnell einmal mehr als engagierter und routinierter Ballausrichter. Heiko Wendtin, der langjährige Küchenchef des Hauses, hatte mit seinen Mitarbeitern das Essen gezaubert – bei einem Ball ebenso wichtig, wie gute Tanzmusik. Als "mediterran und frühlingshaft" bezeichnete er das Angebot.

Abseits des sprichwörtlichen Ballgeflüsters ging es an dem Abend natürlich auch um ganz konkrete wirtschaftliche Themen. So war auch Wirtschaftsminister Albrecht Gerber schnell im Gespräch mit dem Schwedter Bürgermeister Jürgen Polzehl. In dem Austausch ging es um den möglichen Neubau einer Papiermaschine bei Leipa und darum, wie das Land die potenzielle 300-Millionen-Euro-Investition an diesem Standort begleiten und unterstützen kann. Lars Boehme, Chef der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft, hatte Gesprächsbedarf zum Thema Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs. "Ein ganz dringendes Thema ist hier auch die Infrastruktur, inbesondere der Ausbau der B 198", so Albrecht Gerber.