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Verunglückter Junge wohlauf

Die Baustelle, auf der der Junge verunglückte, ist inzwischen gesichert. Zum Zeitpunkt des Unfalls war das allerdings noch nicht der Fall.
Die Baustelle, auf der der Junge verunglückte, ist inzwischen gesichert. Zum Zeitpunkt des Unfalls war das allerdings noch nicht der Fall.
Ralf Hirschberger

Nach einem Unglück beim Spielen, bei dem ein Achtjähriger verletzt wurde, geht es dem Jungen wieder besser.

Der kleine Jungen, der am Sonntag beim Spielen in Templin verunglückt und dabei verletzt worden war, ist mit Blessuren und einem gehörigen Schrecken davongekommen. Der Achtjährige, so informierte der Vater die Redaktion, war am Mittwoch wieder soweit wohlauf, dass er zur Schule gehen konnte. Nachdem die Verletzungen des Jungen versorgt worden waren, habe er noch am Sonntag das Templiner Krankenhaus wieder verlassen können.

Dass sich sein Kind verbotenerweise Zutritt zu einer Baustelle verschafft hat, diesen Vorwurf wollte er nicht unwidersprochen im Raum stehen lassen. „Es handelte es sich bei dem Unfallort um ein für jedermann öffentlich zugängliches Gelände, das ungesichert und nicht als Baustelle ausgeschildert war“, schrieb der Vater an die Redaktion. Sein Sohn hatte zusammen anderen Kindern am Sonntag am Gebäude eines privaten Eigentümers gespielt, das gerade umgebaut wird. Dabei war der Junge offenbar gestürzt und mit Verletzungen an Kopf und Körper ins Krankenhaus gebracht worden.

Indirekt bestätigte am Mittwoch Polizeisprecher Gerald Pillkuhn die Aussage des Mannes. Bei der Unfallaufnahme hatten Polizisten unter anderem den Zustand der Unglücksstelle fotografiert. „Die Kollegen haben am Dienstag die Ordnungsbehörde der Stadt Templin informiert, dass das Gelände gesichert werden muss“, sagte er.

Das ist offenbar bereits passiert. Vor Ort ist die Unglücksstelle mittlerweile mit einem provisorischen Bauzaun gesichert.