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Visionen für Templiner Stadion

Mit diesem Modell, das Anke Daun, Mitarbeiterin in der Stadtverwaltung hier zeigt, wollen sportbegeisterte Templiner, die auch in Vereinen organisiert sind, die Überlegungen zur Sanierung des Stadions der Freundschaft unterstützen.
Mit diesem Modell, das Anke Daun, Mitarbeiterin in der Stadtverwaltung hier zeigt, wollen sportbegeisterte Templiner, die auch in Vereinen organisiert sind, die Überlegungen zur Sanierung des Stadions der Freundschaft unterstützen.
Michaela Kumkar

Die Sportstätte ist in die Jahre gekommen und hat großen Sanierungsbedarf. Jetzt wird nach Wegen gesucht, wie daraus eine attraktive Anlage entstehen kann.

Fußballer kämpfen um Tor, Schüler bei Leichtathletikwettkämpfen um Meter und Sekunden, die Jugend trainiert dort für Olympia. So viel steht fest: Das Templiner Stadtion der Freundschaft wird gebraucht. Aber es hat schon weitaus bessere Tage gesehen. Vieles liegt im Argen: Umkleidekabinen sind zu klein, Duschen und Toiletten zu alt, Treppen und Zuschauerbänke marode, Leichtathletikanlagen müssten umgebaut werden.

Prioritäten festgelegt

Investitionen sind dringend nötig. Deshalb hat die Stadtverwaltung jetzt einen Plan aufgestellt, was saniert werden müsste und könnte. Unter dem Strich stehen 1,5 Millionen Euro. Sozialtrakt, Treppen, Sitzschalen, der Umbau der Leichtathletikanlagen sowie die Barrierefreiheit im Außengelände bekommen Priorität. Kostenpunkt: 675 000  Euro. Von heute auf morgen lässt sich eine solche Summe nicht aufbringen. „Aus unserer Sicht könnte 2019/20 mit der Umsetzung begonnen werden“, erklärte Verwaltungsfachangestellte Ursula Heise. Die Kommune hätte die Chance, dafür Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit zu beantragen. Eine Arbeitsgruppe soll jetzt gebildet werden.

Modell entwickelt

Schützenhilfe für die Stadt kommt in dieser Situation von einigen sportbegeisterten Templinern, federführend ist der SC Victoria. Sie haben Ideen entwickelt, wie aus dem Stadion eine attraktive Sportanlage für alle Vereine und natürlich auch den Schulsport werden könnte. Entstanden ist dabei sogar ein Modell.