SECHS MAL MEHR ARBEITSPLÄTZE

Von Handarbeit zu automatisiertem Betrieb

Zu den Rohstoffen der Uckermark gehört Holz. In Templin investiert ein privates Unternehmen über Jahre Millionen, um den Rohstoff mit modernen Anlagen zu verarbeiten.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Automatisierte Anlagen bestimmen das Bild im Laubholzsägewerk der Holzindustrie Templin. Mehr als 35 Millionen Euro haben die Gesellschafter in den letzten 20 Jahren in die Modernisierung des Unternehmens gesteckt.
Automatisierte Anlagen bestimmen das Bild im Laubholzsägewerk der Holzindustrie Templin. Mehr als 35 Millionen Euro haben die Gesellschafter in den letzten 20 Jahren in die Modernisierung des Unternehmens gesteckt. Sigrid Werner
60 000 bis 65 000 Festmeter Holz werden in der Templiner Holzindustrie im Jahr verarbeitet.
60 000 bis 65 000 Festmeter Holz werden in der Templiner Holzindustrie im Jahr verarbeitet. Sigrid Werner
Frank Seemann blieb in Templin "kleben", weil er hier als technischer Leiter eine anspruchsvolle Aufgabe gefunden hat. Stolz erläutert er das neueste Forschungsprojekt, das seine Firma mit der TH Wildau im Dezember zum Abschluss bringt: der elektronische Lieferschein.
Frank Seemann blieb in Templin "kleben", weil er hier als technischer Leiter eine anspruchsvolle Aufgabe gefunden hat. Stolz erläutert er das neueste Forschungsprojekt, das seine Firma mit der TH Wildau im Dezember zum Abschluss bringt: der elektronische Lieferschein.
Produktionsleiter Enrico Hans und  Paul Kielblock an der automatisierten Schnittanlage. Handarbeit ist in der modernen Produktionsstätte immer seltener nötig. Dafür wachsen die Anforderungen an technisches Verständnis und Computerkenntnisse auch der Facharbeiter.
Produktionsleiter Enrico Hans und  Paul Kielblock an der automatisierten Schnittanlage. Handarbeit ist in der modernen Produktionsstätte immer seltener nötig. Dafür wachsen die Anforderungen an technisches Verständnis und Computerkenntnisse auch der Facharbeiter. Sigrid Werner
Geschäftsführerin der Holzindustrie Templin, Antje Maschmann-Fehrensen, freut sich über jeden Baum, den sie in der Uckermark nachhaltig einkaufen kann. Das spart Transportkosten und reduziert den Kohlendioxidausstoß.
Geschäftsführerin der Holzindustrie Templin, Antje Maschmann-Fehrensen, freut sich über jeden Baum, den sie in der Uckermark nachhaltig einkaufen kann. Das spart Transportkosten und reduziert den Kohlendioxidausstoß. Sigrid Werner
Templin.

"Ohne Förderung vom Land hätten wir unseren Betrieb nicht so modern aufstellen könnten", sagte Antje Maschmann-Fehrensen, Geschäftsführerin der Templiner Holzindustrie. Mehr als 35 Millionen Euro haben die Gesellschafter seit 1994 in das Unternehmen investiert.  Statt der anfangs elf Mitarbeiter haben heute hier 65 bis 70 Mitarbeiter einen Job.

Körperlich anstrengende Handarbeit - zum Beispiel Bretter schleppen - wurde Schritt für Schritt abgelöst durch Maschinen und anspruchsvolle Überwachungstätigkeiten. Holzbearbeitungsmechaniker  und Gabelstaplerfahrer von heute bekommen Chancen sich zu qualifizieren und bedienen heute hochmoderne computergesteuerte automatisierte Anlagen.

Und immer wieder tüfteln Ingenieure des Betriebes gemeinsam mit wissenschaftlichen Einrichtungen an weiteren Neuerungen. "Wir wären froh, wenn das Land solche Projekte auch in Zukunft fördern würde", sagt die Chefin des Betriebes.

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