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Was ist eine „Pippilothek“?

Zum Tag des Buches besuch- ten die Waldkita-Kinder die Stadtbibliothek.  FOTO: Privat

VonMichaela KumkarIn der Templiner Waldkita setzen Bücher keinen Staub an. Im Gegenteil: Eigens für die „Bücherwürmer“ unter den Kindern gibt es eine ...

VonMichaela Kumkar

In der Templiner Waldkita setzen Bücher keinen Staub an. Im Gegenteil: Eigens für die „Bücherwürmer“ unter den Kindern gibt es eine Leseecke.

Templin.Jeden Monat kommen Kinder aus der Waldkita in die Templiner Stadtbibliothek, um Lesenachschub zu holen. Der wird in der Einrichtung auch dringend gebraucht. „Bei uns wird viel gelesen“, sagt Erzieherin Peggy Ellmer. Die eigens dafür eingerichtete Leseecke ist demzufolge ein begehrter Platz bei den Kindern, oft schon morgens, wenn sie in die Kita kommen, oder auch in der Ausruhzeit, die für diejenigen Mädchen und Jungen gedacht ist, die keinen Mittagsschlaf mehr halten und die sich stattdessen etwas vorlesen lassen.
Logisch, dass die Kita bei so viel Begeisterung für Bücher auch am Welttag des Buches in der Stadtbibliothek zu Gast war. Dort erklärte ihnen Bibliothekarin Silke Behrens, was es mit diesem besonderen Tag auf sich hat. Anschließend lauschten die kleinen Besucher der Geschichte „Pippilothek??? – Eine Bibliothek wirkt Wunder“. Darin verfolgt ein hungriger Fuchs eine Maus. Im Inneren einer Bibliothek hält ihn die sprachgewandte Maus vor dem endgültigen Zuschnappen auf. Denn in so einem Gebäude könne man schließlich nichts jagen, sondern nur etwas ausleihen. Erstaunt lässt sich der Fuchs in die Abläufe der, wie er versteht, „Pippilothek“ einweisen. Selbst des Lesens unkundig, beginnt für ihn eine ganz besondere Lesenacht.
„Da die Kinder der Waldkita regelmäßig bei uns Bücher ausleihen, wussten sie natürlich schon viel mehr über Bücher und Bibliotheken als der Fuchs, fanden die Bilderbuchgeschichte aber trotzdem toll“, so Silke Behrens.
Nach dem Zuhören waren dann die Knirpse selbst gefragt. Jedes Kind bekam von ihr ein ganz besonderes Buch. Das „Extra“ darin sollten sie selbst entdecken: Buntes, Glitzerndes, Geräusche, eine Taschenlampe aus Papier, ein Puzzle, aufklappbare Seiten und auch das Buch mit den zwei Enden. Aus den Zeichnungen der Mädchen und Jungen zum Thema Lesen, Bücher und zu den Figuren aus der Geschichte bastelten sie ihr eigenes Buch.

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m.kumkar@uckermarkkurier.de