ZEUGEN EINER VERGANGENEN EPOCHE

Was wird aus den alten Türmen?

Sie stehen als weithin sichtbares Sinnbild für eine florierende Wirtschaft und Industrie. Doch was wird aus ihnen, wenn kein Wasser mehr im Wasserturm ist und kein Rauch mehr aus dem Schornstein aufsteigt?
Sigrid Werner Sigrid Werner
Der Turm am Moosweg im Wohngebiet An der Koppel gehört zu einer Immobilie des Ahorn-Seehotels. Vor kurzem soll es eine Vor-Ort-Besichtigung durch Mitglieder der Geschäftsführung gegeben habe. Entscheidung über die Zukunft ist noch nicht gefallen. Sigrid Werner
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Templin.

Sie haben ihre Schuldigkeit getan, die hohen Schornsteine und Wassertürme. Für sie mussten vermutlich vor ihrer Inbetriebnahme keine Rückbau-Bürgschaften hinterlegt werden. Und so harren die nicht mehr gebrauchten Schornsteine und Wassertürme einer sinnvollen Nachnutzung oder ihres Abrisses. Beides kostet Geld. Nachnutzer sind schwer zu finden. Ein Abriss ist eine tote Investition. Zumindest ein Wasserturm, gleich neben dem Templiner Stadtbad, hat in der Kurstadt schon einen neuen Nutzer gefunden, auch wenn sich seit Monaten dort nichts regt.

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