SCHLEUSENSANIERUNG

Wasserweg nach Templin zwei Jahre gesperrt

Die Kannenburger Schleuse ist altersschwach. Das Schifffahrtsamt plant einen Neubau. Das hat Konsequenzen für die Nutzer.
Sigrid Werner Sigrid Werner
Nichts geht mehr an der Kannenburger Schleuse. 
Nichts geht mehr an der Kannenburger Schleuse. Sigrid Werner
Die Kannenburger Schleuse ist verrammelt und verriegelt. Und das für zwei Jahre.
Die Kannenburger Schleuse ist verrammelt und verriegelt. Und das für zwei Jahre. Sigrid Werner
Die Kannenburger Schleuse durfte diesen Sommer noch einmal genutzt werden.
Die Kannenburger Schleuse durfte diesen Sommer noch einmal genutzt werden. Sigrid Werner
Templin.

Die Kannenburger Schleuse bei Templin bleibt ab sofort gesperrt. Darüber informierte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde. Schon im Frühjahr hatten Experten dem Einfahrttor zu den Templiner Gewässern extreme Altersschwäche attestiert. Der Schleuse wurde aber eine Gnadenfrist für die Saison 2017 eingeräumt.

Neubau kann nicht länger hinausgezögert werden

Nach einer neuerlichen Begutachtung durch Experten von der Bundesanstalt für Wasserbau steht nun fest, dass mit einem Neubau anstelle der über 100 Jahre alten Schleuse nicht länger gewartet werden kann. Im Frühjahr sollen die Planungen beginnen. Danach wird mit einem guten Jahr Bauzeit gerechnet.

6000 Schleusungen pro Jahr

Das Wasserbauwerk bleibt also voraussichtlich zwei Jahre gesperrt. Ziel ist es, in dieser Zeit nicht nur die Schleuse, sondern auch die in den 1990er Jahren demontierte Fußgängerbrücke wieder herzustellen. An der Kannenburger Schleuse waren zuletzt 6000 bis 7000 Schleusungen pro Jahr gezählt worden.

 

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