Gefährliches Erbe

Weltkriegsgranaten müssen gesprengt werden

Auf Evakuierungen müssen sich Einwohner im kleinen Ort Poratz am kommenden Dienstag einrichten. Andernfalls droht Gefahr.
Horst Skoupy Horst Skoupy
In der Nähe von Poratz wird am Dienstag Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt.
In der Nähe von Poratz wird am Dienstag Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Horst Skoupy
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Gerswalde.

Am Dienstag, dem 13. Februar, muss in Poratz bei Ringenwalde Fundmunition aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt werden. Laut Polizeipressesprecher Gerald Pillkuhn wurden bei der Absuche von Waldgebieten bei Poratz Gewehrgranaten und Granaten von Panzerabwehrbüchsen entdeckt. Sie können nicht mehr transportiert werden. Deshalb sollen sie vor Ort gesprengt werden.

Amt prüft Evakuierung

Rund um die Fundstelle wird dazu zwischen 10 und 12 Uhr im Umkreis von 300 Meter ein Sperrkreis eingerichtet, informierte Manuela Walter, Ordnungsamtsleiterin im Amt Gerswalde. In diesem Kreis befinden sich ihren Angaben zufolge die Häuser von vier Anwohnern, die dort mit Hauptwohnsitz gemeldet sind. Sie werden über die Sprengung informiert. Das Amt prüfe derzeit, ob sie evakuiert werden müssen.

Verkehrswege gesperrt

In der genannten Zeit werden auch die Straße zwischen Ringenwalde und Poratz sowie Waldwege in dem Bereich gesperrt. Fahrzeuge kommen dann nicht in Richtung Neu Temmen und Temmen beziehungsweise aus dieser Richtung nach Ringenwalde. Allerdings wird diese Straße in der Regel nur von Anwohnern und Besuchern von Poratz befahren. Auch die Hauptkreuzung im Ort liegt innerhalb des Sperrkreises.

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