NACH DEM ABITUR

Wenn die Uni ans Gymnasium kommt

Studium oder nicht? Nicht jeder Elftklässler hat sich schon entschieden. In Templin gab es Informationen aus erster Hand.
Michaela Kumkar Michaela Kumkar
Hier herrscht Andrang: Nicht nur Gymnasiastin Lea-Celine Ulrich nutzte die Möglichkeit, sich mit Informationsmaterial über Hochschulen und Universitäten zu versorgen.
Hier herrscht Andrang: Nicht nur Gymnasiastin Lea-Celine Ulrich nutzte die Möglichkeit, sich mit Informationsmaterial über Hochschulen und Universitäten zu versorgen. Michaela Kumkar
Uckermark.

Gymnasiast Marvin Krüger hat schon ziemlich genaue Vorstellungen davon, was er nach dem Abitur im nächsten Jahr machen möchte: Studieren. "Informatik, das interessiert mich", so der Elftklässler. An welcher Uni oder Hochschule er studieren will, hat er noch nicht entschieden. Deshalb nutzte Marvin die Möglichkeit, sich bei den Vertretern von Bildungseinrichtungen aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu informieren, die ans Templiner Gymnasium gekommen waren. Überzeugt hat ihn besonders der Auftritt der Universität Rostock.

"Tag der Studienorientierung" heißt das Angebot, das es am Gymnasium in Templin seit Längerem gibt. Dabei erhalten künftige Abiturienten Informationen über das Profil der Bildungseinrichtungen, über Rahmenbedingungen eines Studiums, Kosten, Vorlesungen und Anforderungen. Nicht nur von wissenschaftlichen Mitarbeiterin, sondern auch direkt von Studenten.

Besonders in solchen Regionen, in denen die Jugendlichen die Hochschulen nicht unbedingt vor der Haustür haben, sind solche Angebote wichtig, so Stefanie Lüdicke, Mitarbeiterin an der Hochschule Eberswalde. Sie koordinierte mit Vertretern anderer Hochschulen das brandenburgweite Projekt „Studium lohnt“. Entstanden war es, weil sich in Brandenburg verglichen mit anderen Bundesländern weniger junge Leute für den Wechsel an eine Hochschule nach dem Abitur entscheiden.

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