Ab 2019

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Winterdienst in Templin soll teurer werden

Bei Glätte und Schnee wollen die Bürger, dass die Stadt schnell reagiert. Das kostet Geld, je länger die winterlichen Bedingungen anhalten.
Bei Glätte und Schnee wollen die Bürger, dass die Stadt schnell reagiert. Das kostet Geld, je länger die winterlichen Bedingungen anhalten.
Sigrid Werner

Jedes Jahr kalkuliert die Kurstadt auf Basis der Kosten der Vorsaison, was Bürger im Winter fürs Schneeräumen und Streuen aufbringen müssen.

Die Templiner müssen ab Januar 2019 mit höheren Winterdienstgebühren rechnen. Die Stadtverwaltung hat den Stadtverordneten für die Oktobersitzung eine entsprechende Beschlussvorlage vorgelegt. Statt bislang 0,87 Euro pro Frontmeter im Sinne der Winterdienstgebührensatzung sollen die Grundstücksbesitzer vom nächsten Jahr an 1,19 Euro pro Frontmeter berappen.

Rund 50 000 Euro Mehrausgaben

Drei Jahre lang waren die Gebühren nicht angehoben worden. Wegen des langen Sommers 2018 scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass sich der letzte Winter 2017/2018 lange hingezogen und höheren Aufwand als in den Vorjahren beschert hat. Insgesamt gab die Stadt 2017 mehr als 261 000 Euro für den Winterdienst aus, rund 50 000 Euro mehr als im Vorjahr.