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Zum „Pfeifen“ gehört auch eine Menge Lernstoff

Eric Tegge (links) und Denny Taxweiler gehören zum Schiedsrichter-Förderkader des FLB.  FOTO: B. Bock

Von MitarbeiterBurkhard BockZwei junge Männer aus der Uckermark stellen sich mit ganzer Kraft den schwierigen Aufgaben eines Schiedrichters.Lychen.Der ...

Von Mitarbeiter
Burkhard Bock

Zwei junge Männer aus der Uckermark stellen sich mit ganzer Kraft den schwierigen Aufgaben eines Schiedrichters.

Lychen.Der Schiedsrichterausschuss des Fußball-Landesverbandes führte einen weiteren Lehrgang mit Nachwuchsschiedsrichtern des FLB-Föderkaders durch. Daran nahmen auch zwei junge Schiedsrichter aus dem FK West Uckermark teil. Mit Eric Tegge (Prenzlau) und Denny Taxweiler (Gollin) waren in Blossin zwei verantwortungsbewusste junge Männer dabei, die bereits überregionale Spiele leiten.
Aus dem gesamten Land Brandenburg wurden 14 Schiedsrichter zu diesem Lehrgang eingeladen. Nach der Begrüßung durch Marko Schmidt, der Verantwortliche für den Schiedsrichternachwuchs im Landesverband, gab es gleich einen Regeltest. Dort mussten 15 Fragen in kurzer Zeit beantwortet werden. Es folgten Videoanalysen, die gemeinsam ausgewertet wurden. Lehrreich für jeden Schiedsrichter sind die zusammengestellten Videos durch den DFB immer wieder. Zeigen sie doch Fehler auf, die man abstellen oder gar nicht erst begehen sollte. Bei der Auswertung des Regeltest gab es viele Hinweise durch die Lehrgangsleitung, die sicher bei den Teilnehmern fruchteten, weil darüber viel diskutiert wurde. Regelfragen in nur kurzer zeit zu beantworten, verlangt ein genaues Analysieren des Geschehens. Der Zeitdruck hatte zwar noch einige Fehler zur Folge. Dennoch konnte die Lehrgangsleitung mit den gesamten Ergebnissen sehr zufrieden sein.
In der anschließenden Diskussionsrunde konnten sich die Schiedsrichter austauschen und über Erfahrungen ihrer Spielleitungen sprechen. Auch das gegenseitige Austauschen von Erfahrungen bringt die Schiedsrichter weiter, ist sehr hilfreich.
Der zweite Lehrgangstag begann mit einer Sporteinheit. Dabei mussten die Schiedsrichter Regelfragen unter Stressbedingungen beantworten und hatten keine Zeit zu überlegen. Nach der Thematik „Vor, während und nach dem Spiel“ gab es Rollenspiele, die dazu beitrugen, dass die Schiedsrichter Konflikte nachspielten und mit diesen Situationen nun besser umgehen können.
Alle 14 zum B-Kader-Förderkreis gehörenden jungen Schiedsrichter konnten einen hohen Wissensstand nachweisen. Sie werden weiterhin beobachtet, geschult und auf höhere Aufgaben in ihrem Ehrenamt vorbereitet.