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Zusätzlicher Bonbon zum Ausbildungsplatz

Dana Schöttler

Es hat sich herumgesprochen. Das Thermalsoleheilbad fördert seine Lehrlinge auf besondere Weise: mit der Templiner Azubi-Karte als zusätzliches Bonbon zu ...

Es hat sich herumgesprochen. Das Thermalsoleheilbad fördert seine Lehrlinge auf besondere Weise: mit der Templiner Azubi-Karte als zusätzliches Bonbon zu einem Ausbildungsplatz.
In der Kurstadt eine Lehre zu absolvieren, soll damit einerseits attraktiver werden für junge Leute und andererseits Ausbildungsbetrieben helfen, Fachkräftenachwuchs an die Region und damit auch den eigenen Betrieb zu binden. Je mehr Unternehmen sich beteiligen, umso wirkungsvoller das Instrument, ist Dana Schöttler, die Wirtschaftsförderin in der Stadtverwaltung und Ideengeberin für das Projekt, überzeugt.
Immer mehr junge Leute beantragen diese Karte, weil die Flüsterpropaganda ihnen zugetragen hat: Damit können sie zu günstigeren Konditionen regionale Produkte und Dienstleistungen abrufen, Rabatte erhalten beim Besuch von kulturellen, sportlichen und Jugendeinrichtungen. Das kann zuweilen eine süße Verlockung sein im wahrsten Sinne des Wortes. „Als neuen Partner der Templiner Azubikarte konnten wir jetzt das Schokoladenhaus Wienhold in Hammelspring gewinnen“, freut sich Templins Wirtschaftsförderin Dana Schöttler. Das biete Lehrlingen einen Pralinenworkshop zu deutlich ermäßigtem Preis an und zusätzlich Rabatt von fünf Prozent auf alle Einkäufe.
Mit Preisnachlass von 25Prozent auf Speisen und Getränke können Azubis neuerdings auch im Steakkhouse BarBerino im Ferienpark an der NaturTherme Templin rechnen.
Zwölf Firmen und Einrichtungen beteiligen sich bereits insgesamt an dieser Aktion. Das Angebot an den Berufsnachwuchs ist breit gefächert und reicht von der kostenlosen Nutzung von Räumlichkeiten des Jugendhauses „Villa“ über eine kostenlose Fahrstunde in der Fahrschule Klette bis zu zehn Prozent Ermäßigung im Fitnesscenter „Alte Mühle“. Über weitere Mitstreiter in dem Pool würde sich die Initiatorin freuen.
Interessierte Jugendliche können eine Azubikarte in der Stadtverwaltung beantragen, sobald sie einen aktuellen Lehrvertrag vorweisen können. Auch Lehrlinge im zweiten oder dritten Lehrjahr können eine solche Karte noch bekommen, genauso wie jene Auszubildenden, die eine überregionale Ausbildung in einem Unternehmen absolvieren, das zumindest eine Zweigniederlassung in der Kurstadt unterhält.Für die Azubikarte ist zudem ein Lichtbild mitzubringen.
Dass Templin ein attraktiver Ausbildungsstandort ist, möchte die Stadt auch mit ihrer Ausbildungsübersicht auf ihrer Webseite dokumentieren. 33 Unternehmen haben sich dort bereits aufnehmen lassen. Sie demonstrieren gemeinsam: Die Palette der Berufsbilder, die im Thermalsoleheilbad gebraucht werden und in denen zu großen Teilen vor Ort ausgebildet wird, ist breit gefächert.