KOMPROMISS KRITISIERT

Zwei Templiner lassen im Protest nicht locker

Ein Straßenbauvorhaben in Templin spaltet die Anwohner. Nach anfänglichen Protesten gegen den Ausbau ihrer Straße lässt sich ein Teil der Bewohner auf einen Kompromiss mit der Stadt ein. Doch zwei Leute wollen sich damit nicht abfinden.
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Wolfgang Reich und Uwe Hildebrandt zeigten sich erstaunt, wie schnell die Abordnung aus der Schillerstraße einen Kompromiss gefunden hat, ehe die Stadt Antwort auf alle Fragen gegeben hat.
Wolfgang Reich und Uwe Hildebrandt zeigten sich erstaunt, wie schnell die Abordnung aus der Schillerstraße einen Kompromiss gefunden hat, ehe die Stadt Antwort auf alle Fragen gegeben hat. Sigrid Werner
Templin.

Die Templiner Schillerstraße soll dieses Jahr ausgebaut werden. Die alte Pflasterstraße, gesäumt von einer Lindenallee, sowie der Gehweg sind an vielen Stellen eine Unfallgefahr. Doch so extrem holprig wurde sie erst durch Tiefbaumaßnahmen der vergangenen Jahre, sagen die Anwohner. Eigentlich hätte ihnen eine Reparatur ihrer Straße gereicht.

Nach anfänglichem Protest gegen den Ausbau haben die meisten Anwohner inzwischen einem Kompromiss mit dem Bauherren - der Stadt Templin - zugestimmt. Die neue Straße soll nicht wieder mit Kopfsteinpflaster ausgebaut werden, was die Anlieger sehr teuer kommen würde, sondern mit Asphalt.

Zwei Bewohner der Schillerstraße wollen sich damit jedoch nicht zufrieden geben. Sie sind davon überzeugt, dass viele Anlieger einfach resigniert haben. Sie sind unzufrieden mit den Antworten, die sie aus der Stadt bekommen haben. Daher pochen sie jetzt auf verbindliche Antworten. Insgeheim hoffen sie, dass vielleicht dadurch noch die eine oder andere kleine Kostenersparnis für die Anlieger herausspringt. Denn was genau alles an Anliegerbeiträgen noch auf sie zukommt, wissen sie bislang nicht. 

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