Unsere Themenseiten

:

Terminplan vielfach sehr eng

Engagiert wie Michael Bathke (vorn) im Hinspiel beim Kopfball gegen Igor Medaer kämpft, will der VfB Gramzow auch Sonntag auf eigenem Platz dem Schönower SV begegnen.  FOTO: C. Voigt

Von unserem RedaktionsmitgliedArmin GehrmannNachsitzen und Pflichtaufgaben gehen nebeneinander her, wenn die Fußballer nun, wo der Schnee gewichen ist, ...

Von unserem Redaktionsmitglied
Armin Gehrmann

Nachsitzen und Pflichtaufgaben gehen nebeneinander her, wenn die Fußballer nun, wo der Schnee gewichen ist, kompakt den letzten Saisonabschnitt in den Spielklassen des FLB angehen.

Prenzlau.Was nun auf sie zukommt, wird sie mächtig fordern. Durch die Vielzahl ausgefallener Spiele gibt es für die meisten der auf FLB-Ebene kämpfenden Mannschaften gleich mehrere „englische Wochen“. In der Brandenburgliga fing das bereits an, als am Mittwoch zwei Nachholspiele stattfanden und der FC Strausberg durch sein 2:0 gegen den Werderaner FC die Tabellenspitze zurückeroberte. Dem uckermärkischen Vertreter in dieser Liga, dem FC Schwedt, weht der Wind nicht mehr so scharf entgegen. Weil er sechs Zähler durch 2:1-Siege gegen Schöneiche und Brandenburg einfuhr, kletterte er kräftig empor und findet sich auf Rang 12 (22 Punkte) wieder. Und dieser Trend dürfte anhalten. Denn für morgen sieht man die Schwedter in ungewohnter Favoritenrolle, wenn sie den Eisenhüttenstädter FC Stahl (15./19 Punkte) empfangen.
In Templin hofft der Landesligist SC Victoria seine Zeit der Spielabstinenz beenden zu können. Viele Wochen war der Hauptplatz im Stadion gesperrt. Dem Tabellenzwölften wird es passen, nicht gleich vor einer so großen Hürde zu stehen – morgen empfängt er den punktgleichen BSC Rathenow.
Beim FSV Rot-Weiß Prenzlau sollte Optimismus überwiegen. Angesichts dessen, in diesem Jahr noch nicht gepunktet zu haben, ist das kein flotter Spruch. Schließlich müssen die Prenzlauer morgen beim Tabellenletzten Rot-Weiß Kyritz antreten. Da kann die Devise für sie nur heißen „Wann, wenn nicht jetzt?“ Dafür ein Angebot des FSV. „Im Bus nach Kyritz sind noch einige Plätze frei“, teilte Ingo Petschik mit. „Wer sein Team lautstark unterstützen möchte, kann für einen geringen Fahrpreis (Abfahrt 11.15 Uhr, Straße des Friedens) mitreisen.“
In der Landesklasse Nord bleibt der VfB Gramzow, obwohl momentan mit vier Zählern zurück Tabellenzweiter, auf Titelkurs, denn die Falkenthaler Füchse erreichten ihre Führung mit zwei Spielen mehr als der VfB. Dennoch, der Rückstand darf nicht größer werden. Und das sollte schon für das kommende Wochenende volle Konzentration beanspruchen. Obwohl Heimvorteil, ist ein Sieg gegen den Tabellenneunten (elf Punkte zurück) keine Selbstverständlichkeit – es steht das Uckermarkderby gegen den Schönower SV an.
In ganz anderen Zugzwang ist der SV 90 Pinnow geraten. Nur noch Tabellenvorletzter, steht er nun bereits in einem direkten Duell gegen den Abstieg, wenn er morgen den punktgleichen SV Mühlenbeck (14.) empfängt. Wie in dieser Partie stehen auch zwischen dem Oranienburger FC II (8./24 Punkte) und Angermünder FC (11./23) und bei Einheit Grünow (10.) gegen Preussen Eberswalde II (13.) die Siegchancen 50:50. Dagegen befindet sich Schlusslicht SC Victoria Templin II trotz des Heimvorteils in einer klaren Außenseiterrolle gegen Fortuna Britz (6.).