Live-Ticker Bundestagswahl 2017

Hier tickern die Reporter des Nordkurier über die Bundestagswahl 2017. Zum Aktualisieren einfach die Seite neu laden.

00:53

Mit den letzten Ergebnissen aus Mecklenburg-Vorpommern beenden wir den Live-Ticker. Vielen Dank für Ihr Interesse.

00:51

Peter Stein verteidigt sein Direktmandat im Landkreis Rostock

Der CDU-Kandidat Peter Stein zieht erneut via Direktmandat in den Bundestag ein. Er sicherte sich den Wahlkreis "Rostock - Landkreis Rostock II" mit 29,5 Prozent der Erststimmen. Sein stärkster Herausforderer Dietmar Bartsch kam auf 24,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,7 Prozent.

00:39

Die AfD ist bei der Bundestagswahl in Brandenburg die zweitstärkste Kraft geworden. Sie kam nach Auszählung aller 3700 Wahlbezirke auf 20,2 Prozent der Zweitstimmen, wie der Landeswahlleiter im Internet mitteilte. Vor vier Jahren hatten die Rechtspopulisten in Brandenburg erst 6,0 Prozent erhalten. Die CDU landete mit 26,7 Prozent auf dem ersten Platz. Sie musste aber Verluste von 8,1 Punkten hinnehmen. Auch SPD und Linke, die in Potsdam die Landesregierung stellen, büßten deutlich ein. Die SPD sackte um 5,6 Punkte auf 17,6 Prozent ab. Die Linke verlor rund 5,3 Punkte und landete bei 17,2 Prozent.

Die FDP überwindet auch im Land Brandenburg die Fünf-Prozent-Marke und erreicht 7,1 Prozent nach 2,5 Prozent 2013, die Grünen verbessern sich um 0,3 Punkte auf 5,0 Prozent. Auf die sonstigen Parteien entfielen 6,3 Prozent, etwas mehr als 2013.

In Brandenburg waren am Sonntag knapp 2,1 Millionen Menschen zur Wahl aufgerufen. Die Wahlbeteiligung lag nach aktuellen Angaben bei 73,7 Prozent - weit mehr als 2013, als 68,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben.

00:35

Trotz des Erfolgs der AfD bei der Bundestagswahl hat deren Spitzenkandidat Alexander Gauland den Kampf um das Direktmandat im Brandenburger Wahlkreis 63 (Frankfurt (Oder) - Oder-Spree) verloren. Der 76-Jährige lag mit 21,9 Prozent der Erststimmen klar hinter dem CDU-Bewerber Martin Patzelt, der mit 27,1 Prozent das Direktmandat errang, wie der Landeswahlleiter am Sonntag nach Auszählung aller Wahlbezirke mitteilte. Der 70 Jahre alte Patzelt war im Sommer 2015 bundesweit bekannt geworden, nachdem er zwei junge Flüchtlinge aus Eritrea bei sich zu Hause aufgenommen hatte.

00:09

Am Rande einer AfD-Party zum Einzug in den Bundestag ist es in Berlin-Mitte zu einem Zwischenfall mit einem Taxi gekommen. Polizisten seien vor Ort, um die Situation zu klären, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei am Sonntagabend. Es soll ein Auto beschädigt worden sein. Es gebe die Aussage, dass Demonstranten ein Taxi bei der Wegfahrt behindert hätten. Von einem Fotograf hieß es bei Twitter, das Taxi sei auf die Demonstranten zugefahren. Es sei eine Person leicht verletzt. Dies war der Polizei zunächst nicht bekannt.

Rund tausend Demonstranten hatten am Abend in Berlin lautstark gegen die rechtspopulistische AfD protestiert. Die überwiegend jungen Menschen versammelten sich vor einem Hochhaus nahe dem Alexanderplatz, wo die AfD feierte. Vereinzelt warfen Demonstranten Flaschen, insgesamt blieb es aber friedlich. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vertreten, um die Demonstranten auf Abstand zu dem Haus mit der Wahlparty zu halten.

 

23:28

Rehberg zieht als Wahlkreisgewinner in Bundestag ein

Eckhardt Rehberg, seit 2005 als Abgeordneter für die CDU im Bundestag, hat sein Direktmandat im Wahlkreis 17 "Mecklenburgische Seenplatte II - Landkreis Rostock III" erfolgreich verteidigt. Er setzte sich mit 37,6 Prozent gegen die Bewerberin der AfD, Ulrike Schielke-Ziesing, durch, die auf 18,4 Prozent kam. Rehberg ist seit Februar 2015 haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion und gilt als Vertrauter von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

23:26

Merkel gewinnt erneut Direktmandat in Vorpommern

Zum achten Mal in Folge zieht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Direktkandidatin in den Bundestag ein, hat in ihrem angestammten vorpommerschen Wahlkreis aber erheblich an Zustimmung eingebüßt. Nur noch 44,0 Prozent der Wähler gaben der CDU-Bundesvorsitzenden am Sonntag ihre Erststimme. Bei der Wahl 2013 waren es noch 56,2 Prozent gewesen. Trotz der Verluste erzielte Merkel bei der Wahl in diesem Jahr das beste Erststimmenergebnis aller Direktkandidaten in Mecklenburg-Vorpommern. Im Wahlkreis 15 kam AfD-Kandidat Leif-Erik Holm mit 19,3 Prozent deutlich hinter Merkel auf Rang zwei.

23:07

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz hat ihren Wahlkreis 13 (Ludwigslust-Parchim II - Nordwestmecklenburg II - Landkreis Rostock I) mit erheblichen Einbußen verteidigt. Sie erhielt 30 Prozent der Stimmen. Das waren am Sonntag die meisten, aber 13 Prozentpunkte weniger als vor vier Jahren. Auf Platz zwei folgte der SPD-Politiker Frank Junge mit 24 Prozent. Strenz war kurz vor der Wahl wegen Lobbyismus-Vorwürfen für das Regime in Aserbaidschan in die Schlagzeilen geraten. Sie wies die Vorwürfe zurück.

23:00

Jens Koeppen holt Direktmandat in der Uckermark

Der CDU-Politiker Jens Koeppen kann sich über den Gewinn des Direktmandates im Wahlkreis 57 "Uckermark - Barnim I" freuen. Mit 30,6 Prozent der Erststimmen gewann er deutlich vor dem AfD-Herausforderer Steffen John, der 20,2 der Erststimmen für sich verbuchen konnte. SPD-Kandidat Stefan Zierke kam auf 19,4 Prozent, Andreas Büttner (Die Linke) auf 18,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,3 Prozent. Zum Vergleich: 2013 gaben nur 64,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

22:49

Dietrich Monstadt (CDU) hat seinen Wahlkreis 12 (Schwerin - Ludwigslust-Parchim I - Nordwestmecklenburg I) verteidigt, musste aber gegenüber 2013 Federn lassen. Monstadt erhielt 32,1 Prozent der Stimmen nach 39 Prozent vor vier Jahren. Dennoch gelang es ihm, die SPD-Kandidatin Martina Tegtmeier auf Abstand zu halten, die als Zweitplatzierte auf 22,1 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung in dem Wahlkreis war mit 72,5 Prozent die höchste.

22:41

In der Heimat von Parteichef Horst Seehofer muss die CSU dramatische Verluste hinnehmen. Die Christsozialen kommen im Wahlkreis Ingolstadt auf 41,7 Prozent der Zweitstimmen, ein Minus von 13,9 Prozentpunkten im Vergleich zur Bundestagswahl 2013. Insgesamt ist die CSU auf ihr schlechtestes Bundestagswahlergebnis seit 1949 abgestürzt. Nach einer Hochrechnung des BR Fernsehens erreicht sie nur noch 39,0 Prozent nach 49,3 Prozent 2013. Die SPD muss sich im Wahlkreis Ingolstadt mit 13,4 Prozent begnügen, ein Minus von 4,1 Prozentpunkten. Hingegen gewinnt die AfD im Vergleich zur Bundestagswahl vor vier Jahren 11,6 Prozentpunkte hinzu und landet nach dem vorläufigen Endergebnis bei 15,1 Prozent.

22:27

Philipp Amthor (CDU) holt Direktmandat

Der 24-jährige Philipp Amthor (CDU) hat laut vorläufigem Ergebnis das Direktmandat im Wahlkreis 16 "Mecklenburgische Seenplatte I - Vorpommern-Greifswald II" gewonnen. Nach Auszählung der 372 Wahlbezirke kam er auf 31,2 Prozent der Erststimmen. Enrico Komning (AfD) bekam 23,5 Prozent, Toni Jaschinski 19,1 Prozent und SPD-Kandidat Heiko Miraß 13,9 Prozent der Stimmen. FDP-Kandidat Christian Bartelt konnte 5,8 Prozent der Erststimmen für sich verbuchen.

22:20

Die bisherige Arbeitsministerin Andrea Nahles fordert nach der Wahlniederlage der Sozialdemokraten Veränderungen in ihrer Partei. "Das ist eine große Niederlage, das müssen wir uns eingestehen und wir brauchen einen programmatischen und organisatorischen Neuanfang", schreibt sie auf Facebook. "Ein weiter so kann es nicht geben." Nahles wird als Favoritin auf den SPD-Fraktionsvorsitz gehandelt.

Eine erneute große Koalition mit der Union schließt Nahles wie zuvor bereits Kanzlerkandidat Martin Schulz aus. "Für die SPD besteht bei dem Wahlergebnis überhaupt kein Anlass, über eine Weiterführung der GroKo nachzudenken."

21:58

CDU-Chefin Angela Merkel hält es für möglich, dass eine neue Regierung trotz schwieriger Koalitionsverhandlungen bis Weihnachten im Amt ist. Auf die Frage, wie zuversichtlich sie sei, den Deutschen bis Weihnachten eine stabile Regierung präsentieren zu können, sagt sie: "Ich bin generell immer zuversichtlich. Und außerdem: Seit vielen Jahren habe ich das Motto: in der Ruhe liegt die Kraft."

21:54

AfD-Parteichef Jörg Meuthen kündigt an, dass seine Partei als Oppositionskraft im Bundestag Ausländerfeindlichkeit und Rassismus nicht akzeptieren werde. "Wir werden Ausländerfeindlichkeit ebenso wenig dulden wie rassistische Positionen - wir haben sie aber auch schlicht nicht", sagt Meuthen in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF.

Man wolle sich bei der Arbeit im Parlament an die demokratischen Spielregeln halte. Eine Opposition müsse aber auch provozieren.

21:42

Die Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt fordert eine Auseinandersetzung mit der AfD im Bundestag. "Ignorieren kommt für mich nicht infrage", sagte sie in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF. "Ich bin nicht dazu bereit, mir jede Debatte durch die AfD bestimmen zu lassen." Die Demokraten im Parlament müssten sich darauf verständigen, wie diese Auseinandersetzung mit der AfD geführt werden könnte. "Es kann doch nicht sein, dass wir einer Partei eine offene Bühne bieten, die teilen will, die das Land spalten will."

21:36

Angela Merkel hat Spekulationen über eine mögliche Minderheitsregierung der Union zurückgewiesen. "Ich sehe das nicht. Ich habe die Absicht, dass wir zu einer stabilen Regierung in Deutschland kommen", sagte Merkel in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF. Eine stabile Regierung sei bisher ein Kennzeichen der Bundesrepublik gewesen. Deutschland habe immerhin "verdammt viele Zukunftsaufgaben zu lösen". Die Union werde Gespräche über eine Regierungsbildung führen, betonte Merkel. Einen Zeitpunkt für den Beginn solcher Gespräche nannte sie nicht.

21:34

Ergebnisse für die Stadt Neubrandenburg

Die 50 Wahlbezirke in Neubrandenburg sind mittlerweile ausgezählt worden. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,1 Prozent, wie die Stadt am Abend mitteilte. Demnach verbuchte der Direktkandidat der CDU, Philipp Amthor, 10.084 Stimmen. Toni Jaschinski (die Linke) konnte 9673 Wahlberechtigte überzeugen, Enrico Komning (AfD) 6829. Die CDU bekam insgesamt 11.238 Zweitstimmen, die Linke 8351, die AfD 6769 und die SPD 5138. Während die FDP 2002 Zweitstimmen gewann, kamen die Grünen auf 1279 Stimmen.

21:23

In Japenzin haben die Wähler heute gezeigt, dass es sich gelohnt hat, ihr Wahllokal wieder zu eröffnen. Die Wahlbeteiligung lag bei über 80 Prozent, wie die örtliche Wahlleiterin eben mitteilte. "Wir können froh sein, dass das Amt umgedacht hat, das haben die Japenziner heute bewiesen", sagte sie. Bei der Landtagswahl im Vorjahr war das Japenziner Wahllokal geschlossen worden. Die Bürger wehrten sich jedoch dagegen.

21:13

Rund 70 Mitglieder und Sympathisanten der Linken haben den Wahlabend im Neubrandenburger Restaurant "Chamäleon" mit ihrem Direktkandidaten Toni Jaschinski verbracht. Er sei natürlich "schon traurig", dass der Erfolg ausgeblieben sei, sagte Jaschinski angesichts der rund 19 Prozent, die er geholt hat. Kleiner Trost für die Genossen ist das stabile Abschneiden der Partei bundesweit, aber entsetzt sind sie über die große Akzeptanz der AfD.

21:10

Nach aktuellen Hochrechnungen büßen Union und SPD Sitze im Bundestag ein. Die AfD kann sich nach erstmaligem Einzug in den Bundestag über 88 Sitze freuen. Die FDP erhält (Stand 21 Uhr) 69 Sitze.

21:02

Die AfD-Fraktion im Schweriner Landtag steht vor einem Umbau. Zwei ihrer führenden Köpfe, der Fraktionsvorsitzende Leif-Erik Holm und sein Vize Enrico Komning, haben am Sonntag ein Bundestagsmandat errungen. Theoretisch könnten sie Bundes- und Landtagsmandat zugleich ausüben, aber das wollten sie nicht tun, sagte Fraktionssprecher Henning Hoffgaard. Als Nachrücker stünden der frühere Richter und spätere Rechtsanwalt Horst Förster (74) aus Neubrandenburg sowie Jens-Holger Schneider aus Schwerin auf der Liste. Schneider gilt als Rechtsaußen-Politiker, Förster als bürgerlich-konservativ.

Holm widersprach am Sonntag Berichten, wonach eine Spaltung der AfD-Fraktion bevorstehen soll. Das sei Quatsch, sagte Holm.

20:49

Die CDU dürfte im Land Brandenburg die allermeisten Direktmandate erringen. Nach Auszählung von rund 80 Prozent der 3700 Wahlbezirke lagen die CDU-Kandidaten in neun von zehn Wahlkreisen vorne, hieß es am Sonntagabend in einer Übersicht des Landeswahlleiters.

Im Wahlkreis 60 mit Brandenburg an der Havel würde demnach Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) mit 31,6 Prozent der Erststimmen gewinnen, Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg (SPD) käme mit 25 Prozent auf Platz 2.

Im Wahlkreis 63 mit Frankfurt (Oder) lag CDU-Politiker Martin Patzelt mit 27,0 Prozent klar vor AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland mit 22,5 Prozent. Auch im Wahlkreis 57 "Uckermark - Barnim I" lag der CDU-Kandidat Jens Koeppen mit 30,8 Prozent der Stimmen zunächst vorne (nach Auszählung von 363 der 384 Wahlbezirke).

Vor vier Jahren hatte die CDU ebenfalls neun von zehn Direktmandaten gewonnen - damals ging Brandenburg an der Havel an den heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

20:44

Der Wiedereinzug der FDP in den Bundestag hat auch bei den Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern große Freude ausgelöst. "Das Ergebnis zeigt, dass wir mit unseren Themen bei den Menschen durchgedrungen sind", sagte FDP-Spitzenkandidat Hagen Reinhold. Die FDP habe sich mit ihren zukunftsgerichteten Angeboten klar abgesetzt von den anderen Parteien.

Die Zustimmung auch im Nordosten zeige, dass sich viele Menschen im Land keine Angst machen ließen und bereit seien, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Die große Zustimmung für die AfD aber erfülle ihn mit Sorge. "Mir wird ganz übel, wenn ich daran denke, welche Debattenkultur in den nächsten vier Jahren im Bundestag auf uns zukommt", sagte Reinhold.

20:42

Die Grünen-Spitze in Mecklenburg-Vorpommern ist erleichtert über das Ergebnis der Bundespartei. "Das ist unser zweitbestes Ergebnis jemals. Das freut mich natürlich. Der Blick auf das Ergebnis der AfD hingegen schockiert und ist definitiv ein Wermutstropfen", sagte Grünen-Landeschefin Claudia Müller. Sie war als Grünen-Spitzenkandidatin im Nordosten angetreten und dürfte trotz eines erneut niedrigen Landesergebnisses in den Bundestag einziehen.

Zu einer möglichen Regierungsoption im Bund sagte sie: "Das ist grundsätzlich gut. Aber nun müssen wir erst einmal sehen, was in dieser Besetzung möglich ist. Denn neben CDU, FDP und Grünen ist da ja auch noch die CSU. Und da gibt es nicht nur in Fragen der Umwelt-, sondern auch bei der Sozialpolitik diametral entgegengesetzte Ziele", sagte Müller.

20:40

Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel (SPD) sieht die Verantwortung für die Wahlniederlage der SPD bei der Bundestagswahl bei der Bundespartei. Im vergangenen Herbst habe die SPD die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern deutlich gewonnen. "Wir haben auch in anderen Ländern Wahlen gewonnen", betonte Pegel. "Es ist schon spannend, wie weit das binnen weniger Monate auseinanderfällt." Vor allem die Bundespartei müsse sich fragen lassen, warum auf Länderseite wirklich gute Wahlergebnisse eingefahren werden und auf der anderen Seite die SPD im Bund sehr weit davon abfalle.

20:36

Rund 1000 Demonstranten haben nach der Bundestagswahl in Berlin vor der Wahlparty der AfD protestiert. Sie versammelten sich im Lauf des Sonntagabends vor einem Hochhaus am Alexanderplatz, wo die AfD in einem der unteren Geschosse ihren Einzug in den Bundestag feierte.

Viele Demonstranten pfiffen, riefen Parolen wie "Haut ab, haut ab" und "AfD Rassistenpack" oder machten Krach mit verschiedenen Instrumenten. Darunter waren auch Vertreter linksradikaler Gruppen wie der Antifa. Auf Transparenten standen Sprüche wie "Rassismus ist keine Alternative".

20:32

Nach dem Debakel für die CSU bei der Bundestagswahl lässt Spitzenkandidat Joachim Herrmann seine Pläne offen. Er beteilige sich nicht an Diskussionen über Posten in Berlin, sagte der bayerische Innenminister am Sonntagabend im BR Fernsehen. "Es geht in der jetzigen Situation nicht darum, was ich jetzt mache." Bisher strebte Herrmann in der künftigen Bundesregierung den Posten des Innenministers an. Man müsse das Ergebnis jetzt gemeinsam tragen, sagte der CSU-Politiker. "Es bleibt das große Ziel, dass wir bei der Landtagswahl im nächsten Jahr besser abschneiden."

Dabei stehe die Partei zu ihren Versprechen an die Wähler. In diesem Zusammenhang hob Herrmann die Forderungen nach einer Obergrenze für Flüchtlinge und nach einer Fortführung der Grenzkontrollen hervor. Nach ersten Prognosen kommt die CSU auf nur 38,5 Prozent der Stimmen. Das wäre das schlechteste Bundestagswahl-Ergebnis für die CSU seit 1949.

20:24

In Neubrandenburg sind derzeit von den insgesamt 50 Wahlbezirken - 38 in Wahllokalen und zwölf Briefwahlbezirke - nur noch 14 offen, sagt Stadtsprecher André Hesse-Witt. Im Amt Neverin fehlte kurz nach acht nur noch aus zwei Gemeinden die Schnellmeldung, im Amt Burg Stargard nur noch aus einer.

20:16

Um 19.59 Uhr stand das vorläufige amtliche Endergebnis für die Hansestadt Demmin fest. Danach liegt bei den Erststimmen der CDU-Direktkandidat Eckhardt Rehberg mit 2106 Stimmen vor Ulrike Schielke-Ziesing (AfD; 1363) und Heidrun Bluhm (Die Linke; 984). Bei den Zweitstimmen siegte in der Hansestadt die CDU mit 2006 Stimmen. Die AfD kam hier auf 1386 Stimmen, die Linke auf 962. Die SPD kam auf 702 Erst- und 672 Zweitstimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,28 Prozent.

20:13

Nach einem ersten Zwischenstand wird Angela Merkel (CDU) wohl erneut das Direktmandat im Wahlkreis 15 "Vorpommern-Rügen - Vorpommern-Greifswald I" holen. Nach Auszählung von 224 der 321 Wahlbezirke erhielt Merkel 44,3 Prozent der Stimmen. Ihr AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm verbuchte nach diesem Stand 20,5 Prozent der Stimmen und kommt damit auf Platz 2.

20:10

Nach Auszählung von 298 von 384 Wahlbezirken im Wahlkreis "Uckermark - Barnim I" hat die CDU 28,9 Prozent der Zweitstimmen erhalten. Die AfD ist mit 21,7 Prozent der Stimmen nach jetzigem Stand zweitstärkste Kraft geworden. Die SPD kam auf 16,9 Prozent, die Linke auf 18,1 Prozent. Bei den Direktkandidaten liegt der CDU-Politiker Jens Koeppen deutlich vorne.

19:56

Die Neubrandenburger Polizei ist am Wahlsonntag zum Parteibüro von Bündnis 90/Die Grünen in der Friedländer Straße gerufen worden. Dort hatten Unbekannte in der Nacht zum Sonntag schwarze Farbe an das Türschloss gesprüht. Der Schaden ist zwar mit rund 200 Euro relativ gering, aber das Türschloss ließ sich dadurch nicht mehr schließen, teilte die Polizei mit.

19:54

Im Wahlkreis 17 (Landkreis Rostock III/Mecklenburgische Seenplatte II) wird Eckhardt Rehberg (CDU) sein Direktmandat offenbar verteidigen. Nach Auszählung von 232 der 363 Wahlbezirke liegt Rehberg mit 37,9 Prozent vor der AfD-Kandidatin Ulrike Schielke-Ziesing. Allerdings muss Rehberg fast zehn Prozent Stimmenverlust hinnehmen.

19:53

Medienberichten zufolge soll Andrea Nahles, bisherige Arbeitsministerin, Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag werden. Der bisherige SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sagte am Sonntagabend im ZDF dazu: "Es wird eine Oppositionsführerin oder einen Oppositionsführer geben, und das werden wir erst in den Gremien besprechen."

19:49

Die Enttäuschung auf der SPD-Wahlparty in Torgelow ist riesig. Schon nach der Hälfte der ausgezählten Wahlbezirke steht fest, dass Heiko Miraß keine Chance auf das Direktmandat hat.

19:45

AfD ist zweitstärkste Kraft im Osten

Die AfD ist im Osten Deutschlands bei der Bundestagswahl am Sonntag laut einer Hochrechnung zweistärkste Partei. Wie der MDR online nach Infratest dimap berichtet, erreichte die AfD in den Ost-Ländern und dem Osten Berlins 21,5 Prozent der Stimmen. Wahlsieger ist auch im Osten die Union mit 26,5 Prozent, die Linke bekommt demnach 16,5 Prozent und die SPD 14,5 Prozent der Stimmen. Die FDP erreicht 8 Prozent der Stimmen, die Grünen 6 Prozent.

19:37

In Spantekow verfolgt FDP-Direktkandidat Christian Bartelt die Wahlhochrechnungen gemütlich von zuhause aus. Er hat gerade gemeinsam mit seiner Frau für das Familienabendessen Fisch mit selbstgesammelten Pilzen gekocht. Für ihn könnte es heute allerdings noch richtig spannend werden, denn wenn die FDP in Mecklenburg-Vorpommern auch so hohe Prozentwerte erzielt wie die allgemeinen Hochrechnungen zeigen, könnte es – je nach Verteilung der Direktmandate – sogar für seinen Listenplatz reichen.

19:33

Nach Auszählung von 155 von 372 Wahlbezirken im Wahlkreis 16 "Mecklenburgische Seenplatte I - Vorpommern-Greifswald II" liegt der CDU-Kandidat Philipp Amthor vor dem AfD-Politiker Enrico Koming. Platz 3 belegt der Linke-Kandidat Toni Jaschinski. Auf Platz 4 folgt SPD-Kandidat Heiko Miraß.

19:23

Briefwahl braucht mehr helfende Hände

Von den rund 350 Wahlhelfern in der Stadt Neubrandenburg sitzen allein 75 derzeit in mehreren Räumen im Rathaus, um die Briefwahl auszuzählen. Pro Briefwahlbezirk werden sieben bis acht Helfer gebraucht, denn hier müssen nicht nur die Wahlzettel auseinandergefaltet und sortiert, sondern zuerst alle Umschläge geöffnet werden. Rund 10.000 wahlberechtigte Neubrandenburger haben im Vorfeld per Brief gewählt - entweder direkt im Rathaus oder über den Postweg.

Bei der Briefwahl-Auszählung darf der äußere rote Umschlag schon vor 18 Uhr geöffnet und kontrolliert werden, ob der Wahlschein richtig ausgefüllt ist, erklärt Barbara Bengelsdorf von einem der Briefwahl-Vorstände im Rathaus. Der innere blaue Umschlag mit dem Wahlzettel aber darf erst nach 18 Uhr aufgeschlitzt werden.

19:18

Schulz will nicht SPD-Fraktionschef werden

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will nach der historischen Wahlniederlage zwar Parteichef bleiben, aber nicht Fraktionsvorsitzender im Bundestag werden. "Ich werde den Fraktionsvorsitz selbst nicht anstreben, sondern mich voll auf die Erneuerung der Partei konzentrieren", sagte er am Sonntag in einem ARD-Interview.

19:17

Die beiden Noch-Regierungsparteien SPD und CDU/CSU haben ein historisch schlechtes Wahlergebnis eingefahren.

19:09

Die SPD ist der große Verlierer. Vorpommerns Staatssekretär Patrick Dahlemann und Bundestagskandidat Heiko Miraß haben auf der Wahlparty in Torgelow aber noch nicht die Hoffnung auf das Direktmandat im Wahlkreis 16 verloren.

18:59

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich nach den ersten Prognosen vor ihren Anhängern geäußert. Nach zwölf Jahren sei es alles andere als selbstverständlich, wieder den Regierungsauftrag bekommen zu haben. Merkel kündigt an, die Wähler der AfD durch "gute Politik" wieder zur Union zurückholen zu wollen. Obwohl Angela Merkel ihr schlechtestes Ergebnis eingefahren hat, wurde sie von ihren Parteifreunden bejubelt.

18:54

Die FDP hat laut ersten Prognosen den Wiedereinzug in den Bundestag mit rund zehn Prozent geschafft. Dazu äußerte sich auch Spitzenkandidat Christian Lindner auf Twitter.

18:47

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nennt das starke Abschneiden der AfD als bedrückend. Mit ihr werde erstmals eine rechtsextreme Partei in Fraktionsstärke in den Bundestag einziehen. "Das ist eine Zäsur, und kein Demokrat kann darüber einfach hinweggehen", so Schulz in seiner Rede auf der Wahlparty im Willy-Brandt-Haus. Zentrale Aufgabe der SPD bleibe es, den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft zu organisieren. Man werde den Kampf für Demokratie, Toleranz und Respekt weiterführen. "Wir sind das Bollwerk der Demokratie in diesem Land."

Schulz will trotz der historischen Wahlniederlage Parteivorsitzender bleiben und die Sozialdemokraten in die Opposition führen. Das sagte er am Sonntag in der Berliner Parteizentrale.

18:46

Grüne und FDP sind gesprächsbereit, was eine mögliche Koalition mit der Union angeht. Einen Automatismus für ein Jamaika-Bündnis gebe es aber nicht. FDP-Vize Wolfgang Kubicki in der ARD: "Man kann uns nicht in eine Koalition hineinzwingen." Dies gelte ungeachtet der Tatsache, dass die SPD eine Fortsetzung der großen Koalition ablehne. 

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter erklärt, seine Partei werde "sehr ernsthafte Gespräche" mit den anderen demokratischen Parteien führen. Das gute Abschneiden der AfD sei "bitter für alle Bürger".

18:44

"Wir werden sie jagen", das sagte AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland in Richtung neuer Bundesregierung auf der Wahlkampfveranstaltung seiner Partei. Der Thüringer AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke bezeichnet das Ergebnis seiner Partei als historisch. "Das ist ein überragendes Ergebnis. Ich bin überglücklich", so Höcke. Mit Blick auf den Einzug seiner Partei in den Bundestag sagt er: "Wir werden mehr Meinungspluralismus erleben im Bundestag, wir werden eine lebendige Demokratie erleben durch die AfD."

18:34

Das Auszählen der Stimmen hat begonnen, diese Mitarbeiter der Loitzer Stadtverwaltung zählen gerade die Stimmen von 604 Briefwählern aus dem gesamten Amtsbereich Peenetal Loitz.

18:16

Die SPD fährt ein historisch schlechtes Wahlergebnis ein. Auch die CDU/CSU verliert massiv in der Wählergunst.

18:14

Auch im Wahllokal im Neubrandenburger Oststadttreff ist Punkt 18 Uhr die Wahl beendet worden. Die Wahlkabinen wurden zusammengeklappt. In der Wahlurne befanden sich genau 700 Stimmzettel. Damit lag die Wahlbeteiligung in dem Wahllokal bei etwa 50 Prozent.

18:06

Die SPD-Spitze hat sich nach dem historischen Absturz bei der Bundestagswahl einmütig dafür ausgesprochen, in die Opposition gehen. Das erfuhren mehrere Medien nach einer Telefonschalte unter Leitung des SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz am Sonntag. Die SPD-Vizevorsitzende und MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sagte unmittelbar nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses im ZDF: "Für uns endete heute die Große Koalition, wir nehmen den klaren Wählerauftrag an und gehen in die Opposition."

18:01

CDU/CSU gewinnt laut Prognosen Bundestagswahl

Die CDU/CSU hat laut einer ersten Prognose die Bundestagswahl gewonnen. Entsprechend der ersten Prognose (ZDF) gewann die Union 33,5 Prozent der Stimmen. Die SPD landete bei lediglich 21 Prozent. Damit dürfte Angela Merkel erneut Bundeskanzlerin werden.

Die AfD hat den Kampf um Platz 3 im Bundestag klar gewonnen. Die Alternative für Deutschland, die erstmals im Bundestag vertreten sein wird, kam auf Anhieb auf 13 Prozent der Stimmen. Die FDP schaffte den Wiedereinzug in den Bundestag mit starken zehn Prozent. Zudem zogen die Linke (9 Prozent) und Bündnis 90/Die Grünen (9 Prozent) erneut in das Parlament ein.

Bliebe es bei den Zahlen für die SPD, wäre dies das schlechteste Ergebnis bei einer Bundestagswahl für die Sozialdemokraten. Der bisherige Tiefpunkt waren die 23 Prozent, die die Partei mit Frank-Walter Steimeier als Spitzenkandidat 2009 eingefahren hatte. Auch die Union verlor klar gegenüber der Wahl 2009. Damals erreichten CDU/CSU noch 41,5 Prozent.

17:45

Bei der Bundestagswahl ist es zu einer kleinen Panne in einem Wahllokal in Brandenburg (Havel) gekommen. Dort gab es Stimmzettel-Fehldrucke, auf denen die Erststimme fehlte, wie die Landeswahlleitung in Potsdam am Sonntag bestätigte. Die Fehldrucke seien aber sofort aussortiert und erst gar nicht an die Wahlberechtigten ausgegeben worden, hieß es. Generell sei das nichts Ungewöhnliches. "Fehldrucke können vorkommen", teilte die Landeswahlleitung mit.

17:37

Die Prenzlauer Wahlleiterin Maren Schön bestätigte, dass einige Wahlplakate entfernt werden mussten, die sich in der 20-Meter-Bannmeile um die Wahllokale herum befunden haben. Unter den Plakaten befanden sich auch einige des Bürgermeisterkandidaten Hendrik Sommer (parteilos). Eine Ordnungswidrigkeit hätten die Kandidaten aber damit nicht begangen. Nur am Wahltag selbst würden andere Regelungen gelten. Auch seien in diesem Jahr einige Wahllokale in der Uckermark-Kreisstadt räumlich verändert worden.

16:43

Wie bei jeder Wahl seit Beginn seiner Amtszeit stattet Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) auch an diesem Wahlsonntag mehreren Wahllokalen in der Stadt einen Besuch ab. "Das ist  toll, dass so viele Leute ehrenamtlich als Wahlhelfer arbeiten", sagt er. Eine Station war das Wahllokal im Sportgymnasium, wo er auch seine Stimme abgab. Dort wurden um 16 Uhr schon knapp 59 Prozent Wahlbeteiligung registriert.

16:26

Die laufende Bundestagswahl hält auch die Demminer Polizei auf Trab, ohne dass das nach außen groß auffallen würde. Laut Polizeihauptrevier fahren die Beamten verstärkt die Wahllokale ab, um die Sicherheit und einen ungestörten Wahlablauf zu kontrollieren. Vorfälle habe es bisher aber nicht gegeben, hieß es.

16:10

Prognose, Hochrechnung, Ergebnis: Was ist der Unterschied?

Ein Wahlsonntag in Deutschland, Schlag 18 Uhr: Auf den Ergebnisdiagrammen im Fernsehen zeigen sich die ersten Balken. Was ist da eigentlich was?

Prognose: Wenn die Wahllokale schließen, wird ein erster Trend mit der Prognose verbreitet. Sie basiert auf einer Umfrage, in der Wähler in repräsentativ ausgewählten Stimmbezirken kurz nach ihrem Besuch im Wahllokal ihr Kreuz ein zweites Mal machen.

Hochrechnung: Kurz nach Schließung der Wahllokale berücksichtigen sie ausschließlich Wahlergebnisse. Die Meinungsforscher rechnen dafür erste ausgezählte Teilmengen auf die Wähler insgesamt hoch.

Ergebnis: Erst wenn der letzte Wahlbezirk ausgezählt ist, stellt der jeweils zuständige Wahlleiter am Wahlabend ein vorläufiges amtliches Ergebnis fest. Das endgültige amtliche Ergebnis kommt Tage oder Wochen später.

15:53

Mut zur Skepsis: Die AfD ruft wieder, wie bei der Landtagswahl in MV 2016, zur Wahlbeobachtung auf.

15:50

Am Neukalener Hafen laufen die Vorbereitungen für die Wahlparty des CDU-Kandidaten im Wahlkreis 17 Eckhardt Rehberg. Rehberg hatte vor vier Jahren den Wahlkreis haushoch gewonnen. Diesmal muss er auf gleich zwei Partys "tanzen". Der CDU-Verband des Landkreises Rostock findet es nämlich nicht so toll, dass Rehberg immer nur im Seenplatten-Landkreis feiert. Deshalb will der CDU-Politiker im Laufe des Abends von Neukalen aus nach Alt Sührkow (Landkreis Rostock) aufbrechen. Ob es wirklich etwas zu feiern gibt, wird sich nach 18 Uhr zeigen.

15:33

In Prenzlau hat ein kreativer Unbekannter gleich beiden Kanzlerkandidaten einen Bart verpasst. So viel Gleichbehandlung sollte offensichtlich sein. Doch ganz gleich, wie der Sprayer seine Aktion selber sieht – für die Polizei bleibt es Sachbeschädigung. In den vergangenen Tagen seien viele Anzeigen aus verschiedenen Orten wegen Schmierereien an Wahlplakaten eingegangen, wusste der Dienstgruppenleiter der Polizei in Prenzlau, Hauptkommissar Christoph Falke.

15:27

Mit einem längeren Abend als an früheren Wahlsonntagen rechnet Edith Börst. Die Demminerin arbeitet im Briefwahlvorstand der Stadt mit und bei der Briefwahl, weiß sie, sei die Beteiligung dieses Mal höher als üblich. Ihre Kolleginnen und Kollegen im Wahlvorstand sind aber zumindest gut versorgt. Wie in früheren Jahren hat Edith Börst wieder einen Kuchen für sie gebacken. Dieses Mal gibt es Philadelphia mit Waldmeistergeschmack.

14:55

Derweil hat sich auch Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) an einer Urne fotografieren lassen.

14:48

Wir schalten nach Demmin: Im Saal des Demminer Rathauses laufen die Vorbereitungen für die Zeit nach Schließung der Wahllokale. Dann gehen dort die Meldungen aus den einzelnen Wahllokalen ein. Gegen 18.30 Uhr rechnet Bürgermeister Michael Koch (CDU) mit den ersten Ergebnissen, die Wahlbeteiligung soll schon früher feststehen.

14:37

In Voigtsdorf fehlen nur noch 21 Wähler: In der kleinsten Gemeinde des Landes, in Voigtsdorf bei Woldegk, gab es um 14.15 Uhr nur noch 21 Wahlberechtigte, die noch nicht ihre Kreuze gemacht hatten. 53 Wähler hatten bis zum frühen Nachmittag den Gang an die Urne bereits hinter sich, sieben weitere hatten ihre Stimmen in den Tagen zuvor schon per Briefwahl abgegeben, so der Wahlleiter.

14:35

Es gibt erste Zahlen zur Wahlbeteiligung aus der Region. Um 14 Uhr sind in Ueckermünde bereits 33,1 Prozent der Wahlberechtigten ins Wahllokal gegangen. Die Briefwähler sind da noch nicht  miteinbezogen. Ueckermündes Wahlleiterin Kerstin Soyeaux geht von einer höheren Wahlbeteiligung als bei der Landtagswahl im vergangenen Jahr aus. Diese lag damals bei bei 55,3 Prozent.

In Neubrandenburg lag die Wahlbeteiligung zur selben Zeit bei 34,5 Prozent. Auch da fehlen noch die Briefwähler. Insgesamt leben in Neubrandenburg rund 52.700 Wahlberechtigte.

Im Amt Neverin hat mit Stand 14 Uhr schon fast die Hälfte der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben: 45,56 Prozent waren an der Urne, heißt es aus dem Amt. Im Amtsbereich Friedland wurden bis 14 Uhr 42,2 Prozent der Wahlberechtigten gezählt und im Amtsbereich Burg Stargard 38,3 Prozent. Die Briefwähler fehlen noch in den Zahlen.

In Stavenhagen und den umliegenden Gemeinden hat bis 14 Uhr jeder zweite Wahlberechtigte seine Stimme abgegeben, meldet Wahlleiter Joachim Demske. Darin enthalten sind auch die Briefwähler, die diesmal im Amt Stavenhagen 15,7 Prozent der Wahlberechtigten ausmachen.

Das Amt Gnoien meldet eine Wahlbeteiligung (14 Uhr) über 50 Prozent. Das Amt Jarmen-Tutow kam auf 29,9 Prozent, das Amt Peenetal-Loitz auf 42,87 Prozent.

Die Wahlbeteiligung in den 23 Gemeinden des Amtes Röbel Müritz lag um 14 Uhr bei 52 Prozent. Dort, in dem flächenmäßig größten Amt Mecklenburg-Vorpommerns, sind genau 12.048 Bürger wahlberechtigt. In der Amtsgemeinde Buchholz dürfen die Bürger sogar drei Kreuze machen: Hier wird ein neuer Bürgermeister, eine neue Bürgermeisterin gewählt. Einzige Kandidatin ist Jana Bühnemann (parteilos).

Im Amt Uecker-Randow-Tal (17 Gemeinden rund um Pasewalk) variert laut der Gemeindewahlleiterin die Beteiligung um 13.30 Uhr zwischen 62 Prozent (Gemeinde Damerow) und 34 Prozent (Gemeinde Groß Luckow). Das Amt Löcknitz-Penkun kam zu dieser Zeit auf 39 Prozent Wahlbeteiligung.

In der Stadt Pasewalk haben bis 13.30 Uhr 2900 von 8700 Wahlberechtigten ihre Stimme in einem der drei Wahllokale abgegeben. Das entspricht einer  prozentualen Quote von 32 Prozent (ohne Brefwahl). 1347 Wählern (15 Prozent) wurden Briefwahlunterlagen zugeschickt. Auch in Pasewalk verlief die Wahl bisher ohne Zwischenfälle. Von den insgesamt 67 Wahlvorständen sind 36 Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Die schnellsten Wähler im Bereich Demmin leben offenbar in Hohenbollentin. Bei der ersten Erhebung um 14 Uhr hatten dort bereits 57,95 Prozent der Wahlbeteiligten ihre Stimme abgegeben. In absoluten Zahlen waren das 51 Personen. An zweiter Stelle folgte die Gemeinden Kentzlin mit 53,85 Prozent (absolut: 91) und an dritter die Gemeinden Meesiger und Sommersdorf mit jeweils 49,74 Prozent. Absolut waren das  dort 97 beziehungsweise 94 Wählerinnen und Wähler. Zum Vergleich: In der Stadt Demmin lag die Wahlbeteiligung zum gleichen Zeitpunkt laut Bürgermeister Michael Koch (CDU) je nach Wahllokal etwa zwischen 30 und 35 Prozent.

 

14:24

Was macht ein Direktkandidat am Wahlsonntag – abgesehen davon, aufgeregt zu sein? Er geht natürlich wählen. Für die beiden Neubrandenburger Direktkandidaten Toni Jaschinski (Linke) und Enrico Komning (AfD) spielt sich das in Familie ab. Kurz vorm Mittag war Toni Jaschinski mit seiner Lebensgefährtin im Wahllokal in Broda, Enrico Komning ging gemeinsam mit Frau und Kindern zum Wählen, wie er sagte. Jetzt heißt es warten.

Der AfD-Kandidat macht sich bald auf den Weg nach Schwerin, wo er sich mit anderen Parteimitgliedern in der Kreisgeschäftsstelle trifft. Der Linken-Kandidat versucht auf der heimischen Couch noch ein bisschen abzuschalten – "soweit das geht" –, bevor er sich gegen fünf zum Restaurant "Chamäleon" aufmacht. Dort sind Freunde und Sympathisanten ab 17.45 Uhr willkommen.

13:53

Bei der Bundestagswahl deutet sich vielerorts eine höhere Beteiligung als 2013 an. Das geht aus Mitteilungen der Landeswahlleiter zu mehreren Großstädten hervor. Der Bundeswahlleiter wollte gegen 15.30 Uhr erste bundesweite Zahlen zur Wahlbeteiligung veröffentlichen.

In Hamburg hatten bis 11.00 Uhr 37,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Vor vier Jahren waren es nach Angaben des Statistikamtes Nord zu diesem Zeitpunkt erst 35,4 Prozent. In Bremen wählten bis 12.00 Uhr 27,1 Prozent nach 24,9 Prozent 2013.

Auch im Nordosten gehen zahlreiche Wahlhelfer davon aus, dass die Wahlbeteiligung wieder steigen wird.

13:40

Bereits zum sechsten Mal steht der Neubrandenburger Roman Oppermann einem Wahlvorstand in seiner Heimatstadt vor. Der Professor an der Hochschule in Neubrandenburg überwacht in diesem Jahr im Wahllokal, das im Altenpflegezentrum in Broda eingerichtet wurde, den Ablauf der Bundestagswahl 2017. Kurz nach 13 Uhr hätten in seinem Wahllokal von den rund 1300 Wahlberechtigten etwa 40 Prozent schon ihre Stimme abgegeben – nicht gerechnet die zahlreichen Briefwähler.

13:38

Das exklusivste Wahllokal des Landes steht wohl in Brandenburg: Es steht nur fünf Wählern offen.

13:30

Die offizielle Wahlparty der CDU im Wahlkreis 16 findet zwar im Gutshaus Stolpe in Vorpommern statt – aber auch in Neubrandenburg wollen die Christdemokraten den Wahlabend gemeinsam verbringen. Im Hotel St. Georg ist schon alles angerichtet, auf Wunsch soll es bei Gulasch und Würstchen rustikal zugehen, wenn sich ab 18 Uhr hier die CDU-Mitglieder aus Neubrandenburg und Umgebung treffen. Und wie zu erfahren war, will auch Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier hier erscheinen.

13:25

Vor einem Wahllokal in Neubrandenburg haben einige Personen für einen Polizeieinsatz gesorgt. Sie wollten mit den Wahlhelfern über die Rechtmäßigkeit der Bundestagswahl diskutieren. Später riefen sie die Polizei. Die Beamten diskutierten mit den Personen und erteilten dann einen Platzverweis. Eine Störung im Wahlablauf habe es nicht gegeben. Weitere Informationen stehen hier.

12:47

Fliegende Wahlurne in Dahlen

Kurioses berichtet unsere Reporterin aus Dahlen bei Neubrandenburg: Nicht erst um 18 Uhr, sondern Punkt 12 Uhr hat das Wahllokal dort geschlossen. In dem Ortsteil der Gemeinde Brunn (Amtsbereich Neverin) hatten die Bürger die Möglichkeit, von 10 bis 12 Uhr an einer sogenannten fliegenden Wahlurne zu wählen. Seit dem vergangenen Jahr gab es dort kein eigenes Wahllokal mehr, weil sich nicht mehr genügend Wahlhelfer fanden.

Weil dadurch aber die Wahlbeteiligung zurück ging, wollte die Gemeinde den Dahlenern die Möglichkeit geben, wieder im Ort zu wählen. Es war die einzige fliegende Wahlurne bei dieser Bundestagswahl im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Silke Genz, Wahlvorsteherin des Brunner Wahllokals, Jana Neumann und Doreen Schwarz waren ins Nachbardorf gefahren und hatten das Wahllokal im Dahlener Gutshaus besetzt. 38 Wahlberechtigte nutzten das Angebot. Insgesamt hat Dahlen 121 Wahlberechtigte, 32 davon haben die Briefwahl genutzt.

12:41

Wir schauen nach Loitz: Die Loitzer Ordnungsamtsleiterin Christin Witt, die am Sonntag die Funktion der Gemeindewahlleiterin ausübte, schaute am Vormittag in den einzelnen Wahllokalen vorbei. Sie nutzte die Gelegenheit auch, um etwas Nervennahrung zu verteilen. Obwohl, die gar nicht nötig war, denn bis zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung gut, wie alle Wahlvorstände bestätigten.

12:37

Im uckermärkischen Zollschow waren die Wähler ganz ausgeschlafen. Kurz vor Mittag hatten dort schon 194 der insgesamt 474 Wahlberechtigten ihre Wahlscheine in die Urne gesteckt, informierte die stellvertretende Wahlleiterin Anita Friese. 86 Bürger hatten per Briefwahl ihre Stimmen abgegeben. Mehr als die Hälfte der Bürger hatten in diesem Wahllokal also schon zur Mittagszeit gewählt. Ein sehr gutes Ergebnis, so Friese.

12:35

Soeben ist in Krien die Wiedereinweihung der Kirchenglocken durch Bischof Abromeit erfolgt. In seiner Predigt kam der Bischof auch auf die heutige Wahl zu sprechen. Er gab den Anwesenden für ihre Wahlentscheidung zu bedenken, dass weder Egoismus noch ein "Deutschland den Deutschen" das Land weiter bringen würden.

12:09

Philipp Amthor, CDU-Kandidat für das Direktmandat im Wahlkreis 16, hat vor wenigen Minuten im Ueckermünder Rathaus gewählt. Der 24-Jährige ist optimistisch, dass er gewinnt. "Es wäre schon eine Überraschung, wenn der Wahlkreis nicht an uns geht", sagt der Jungpolitiker. Der Hauptkontrahent im Kampf um das Direktmandat sei für ihn Enrico Komning von der AfD, meint Amthor.

11:59

Heute wird es noch viele Fotos mit Menschen geben, die Zettel in Urnen zu werfen. Hier: MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

11:41

Wie können Bürger ihr Wahlrecht ausüben, die am heutigen Wahltag das Bett in Krankenhäusern und Kliniken verbringen müssen? Sogenannte fliegende Wahlurnen wie früher gibt es heute nicht mehr, sagte Marcel Dziwis, Kreiswahlleiter in der Uckermark. Betroffenen bleibe nur die Möglichkeit der Briefwahl. In Sonderfällen ist das selbst bei akuten Erkrankungen möglich.

Wer heute ins Krankenhaus kam oder kommt, kann bis 15 Uhr Briefwahlunterlagen bei seiner Wahlbehörde beantragen. Schriftlich bevollmächtige Personen dürfen sie in Empfang nehmen. Natürlich könne der Brief nicht mehr mit der Post zurückgesendet, sondern muss bei der Wahlbehörde abgegeben werden, so Dziwis. Einen solchen Fall habe es heute Morgen in Wandlitz gegeben.

11:12

Schalten wir nun nach Lychen. In der Nacht vom Freitag zum Sonnabend wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lychen um 22.28 Uhr von der Leitstelle alarmiert. Am Marktplatz hatten Unbekannte ein Wahlplakat angesteckt. Ausrücken musste die Feuerwehr nicht, so Stadtbrandmeister Detlef Zander. Das Feuer war von allein ausgegangen. Ob der Vorfall mit der Bundestagswahl zu tun hatte, bleibt spekulativ.

10:43

Willi (87) und  Ingrid Dörwaldt (79) waren im Wahllokal in der Pasewalker Baustraße die ersten Wähler. Vor ihren Augen verschloss Wahleiter Marco Schmidt die Wahlurne. Das Ehepaar wünscht sich von der neuen Regierung, dass  sie die Unterschiede zwischen den im Osten und Westen gezahlten Renten endlich beseitigt.

10:41

Vorpommerns Staatssekretär Patrick Dahlemann (rechts) von der SPD war mit seiner Familie soeben in seiner Heimatstadt Torgelow an der Wahlurne. Auch er glaubt an einen Vierkampf um das Direktmandat im Wahlkreis 16. "In keinem anderen Wahlkreis Deutschlands werden die ersten vier Kandidaten so dicht beieinander liegen", prophezeit Dahlemann, der seinem Parteifreund Heiko Miraß die Daumen drückt. "Jetzt heißt es zu hoffen!", so Dahlemann.

10:34

Die ganz Kleinen müssen vor diesem Wahllokal in Anklam noch draußen warten. Im Lokal herrscht um diese Uhrzeit ein stetes Kommen und Gehen - lange Schlangestehen musste aber keiner.

10:20

Wer wird Feldbergs Bürgermeister?

Einer, für den der Wahlsonntag ganz besonders spannend ist, ist Hans Mordhost aus Woldegk. Der 57-Jährige kandidiert in seinem Nachbarort Feldberg um das Bürgermeisteramt. Weil der CDU-Kandidat in Woldegk seine Kreuze machen muss, kann er sich in Feldberg nicht selbst wählen. Noch am Vormittag will er in Woldegk seine Stimmen zur Bundestagswahl abgeben. Am Abend will er dann im Feldberger Rathaus live dabei sein, wenn die Stimmen zur Bürgermeisterwahl ausgezählt werden. Wollen die Feldberger ihn für den hauptamtlichen Posten? Bekommt Mitbewerber Robert Gardlowski (parteilos) die nötigen mehr als 50 Prozent? Oder behält Amtsinhaberin Constance Lindheimer (SPD) den Job? "Es wird spannend", sagt Hans Mordhorst.

10:17

In Malchin musste kurzfristig noch ein zweiter Briefwahlvorstand eingerichtet werden. Etwa 2000 Wähler hatten in der Kleinstadt und im Amt Malchin bereits vor dem Wahlsonntag abgestimmt, das sind etwa 20 Prozent aller Wahlberechtigten und damit soviel wie noch nie, wie Wahlleiter Theodor Feldmann mitteilte.

10:08

Eigentlich lief in Groß Plasten (bei Penzlin) alles ganz normal, berichtet unser Reporter. Doch dann das: Plötzlich standen fünf Leute vor der Tür – bei nur zwei Wahlplätzen! Eine Auslastung von 250 Prozent! Die fleißigen Wahlhelfer bekamen auch diesen Andrang in den Griff.

09:20

An der Regionalschule "Johann Heinrich Voß" in Penzlin war in der ersten Stunde schon ordentlich Betrieb, heißt es von den Wahlhelfern. "Die Wahl wurde bisher gut aufgenommen. Es waren schon einige Leute hier." In Möllenhagen konnte es ein Bürger anscheinend nicht aushalten endlich zu wählen, er stand schon vor Öffnung des Wahllokals Am Markt vor der Tür.

08:54

Rückblick auf die Bundestagswahl 2013

Wie war das eigentlich vor vier Jahren? Ganz schön schwarz, zumindest auf der Wahlkreiskarte! Wir haben in dieser Übersicht die Hochburgen der Parteien zur Bundestagswahl 2013 zusammengefasst. In MV wählten damals 42,3 Prozent CDU. Und wie hatte mein Nachbar abgestimmt? In dieser Übersicht sind die Zahlen nach Landkreisen sortiert.

08:38

Startschuss in Ueckermünde: Noch ist der Andrang am Haff, wie hier im Wahllokal am Tierpark, sehr überschaubar. Mit Philipp Amthor (CDU), Toni Jaschinski (Linke), Heiko Miraß (SPD) und Enrico Komning (AfD) können sich im Wahlkreis 16 (Mecklenburgische Seenplatte I - Vorpommern-Greifswald II) gleich vier Kandidaten Chancen auf das Direktmandat ausrechnen. Es ist damit wohl der spannendste Wahlkreis Deutschlands.

08:32

Zehn Hakenkreuze und ein "Hansa"-Schriftzug: In Rechlin wurde in der Nacht in Imbiss beschmiert.

08:02

Moin! Nun wird es ernst. Rund 61,5 Millionen Deutsche sind zur Bundestagswahl aufgerufen. In Mecklenburg-Vorpommern leben übrigens 1,33 Millionen Stimmberechtigte, in Brandenburg sind es 2,1 Millionen. Die Wahllokale haben von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Unsere Reporter sind den ganzen Tag unterwegs, um Sie mit frischen Informationen zu versorgen.

21.09.2017 10:38

Am Sonntag ist es soweit: Deutschlandweit um 8 Uhr öffnen die Wahllokale zur Bundestagswahl 2017. In unserer Übersichtsseite zur Wahl können Sie alle Nordkurier-Artikel zur Wahl der vergangenen Tage und Wochen nachlesen.

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