FEUERWEHR

Großbrand im Nationalpark "Unteres Odertal" bei Schwedt

Bei einem Brand im Nationalpark "Unteres Odertal" breiteten sich die Flammen rasant über eine Fläche von zwölf Hektar aus. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Der erste Zug rückte schnell an.
Der erste Zug rückte schnell an. Feuerwehr Schwedt
12 Hektar waren betroffen.
12 Hektar waren betroffen. Feuerwehr Schwedt
Der Einsatz dauerte bis zum Abend.
Der Einsatz dauerte bis zum Abend. Feuerwehr Schwedt
Schwedt.

Beim 1. Zug der Schwedter Ortsfeuerwehr ging Dienstagnachmittag eine Alarmierung zu einem Flächenbrand mit unklarer Größe ein. Als Einsatzort zeigte der Pieper den Nationalpark „Unteres Odertal” an. Bei der Ankunft der Kameraden war die Rauchwolke schon von weitem sichtbar. Vor Ort angelangt, wurde dann das ganze Ausmaß sichtbar. „Es wurde ein Wettlauf mit der Zeit”, schätzt die Wehr im Nachgang ein.

Da sich die Flammen rasant über 12 Hektar Land ausbreiteten, war Eile geboten. „Nachdem die Kräfteanzahl anstieg, konnte eine Riegelstellung aufgebaut werden, welche zum Aufhalten des Feuer führte”, so das Fazit am Mittwoch: „Trotzdem entzündete sich an zwei Stellen das Feuer nochmal und lief in eine andere Richtung weg. Was aber schnell bekämpft werden konnte. Danach konnte zur Restablöschung übergegangen werden, welche sich bis in die Abendstunden hinzog.”

Mehrere Wehren vor Ort

Die Kameraden setzten eine Wärmebildkamera ein, um die Glutnester effektiver zu finden. „Unser Zug betrieb nebenbei die Wasserentnahmestelle und stellte die Versorgung mit Getränken und Essen sicher. Die Feuerwehr Heinersdorf sicherte in dieser Zeit die Stadt mittels Wachbesetzung ab. Gegen Mitternacht war alles geschafft und der 1. Zug wieder einsatzbereit.”

Weitere Kräfte vor Ort waren Hauptamtliche der Feuerwehr Schwedt, die Ortsfeuerwehr Schwedt/Oder – 2. Zug, die Feuerwehr Vierraden, die Ortsfeuerwehr Criewen, der Stadtwehrführer Freiwillige Feuerwehr Schwedt/Oder, die Feuerwehren des Amtes Oder/Welse, die Polizei Brandenburg sowie der Rettungsdienst des Landkreises Uckermark.

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