POLIZEIREPORT

182 Fahrer in der Uckermark zu schnell unterwegs

Die anbrechende dunkle Jahreszeit verlangt von Autofahrern angepasstes Fahrverhalten. Eine Verkehrskontrolle ergab, dass hier Nachholbedarf besteht.
Bei konzentrierten Verkehrskontrollen Anfang Oktober in Angermünde, Prenzlau, Schwedt und Templin verzeichnete die uckerm
Bei konzentrierten Verkehrskontrollen Anfang Oktober in Angermünde, Prenzlau, Schwedt und Templin verzeichnete die uckermärkische Polizei allein 182 Geschwindigkeitsverstöße. (Symbolbild) © Rico Löb - Fotolia.com
Eigentlich wollten die uckermärkischen Polizisten nicht vordringlich die Geschwindigkeit überprüfen. Dennoch gi
Eigentlich wollten die uckermärkischen Polizisten nicht vordringlich die Geschwindigkeit überprüfen. Dennoch gingen den Beamten 182 Raser ins Netz. (Symbolbild) Sven Hoppe
Uckermark ·

Die Ergebnisse der vom 8. bis 10. Oktober durchgeführten Verkehrskontrollen in Angermünde, Prenzlau, Schwedt und Templin sprechen eine deutliche Sprache. Denn die Beamten stellten allein 182 Geschwindigkeitsübertretungen fest. Dabei fanden die Kontrollen vorwiegend in den Nachmittags- und Abendstunden statt, teilte Gerald Pillkuhn, Pressesprecher der Polizeiinspektion Uckermark, mit.

Zu viele Raser

Zu den Tempoverstößen kommen noch 73 festgestellte Verstöße gegen Vorfahrtsregeln und Rotphasen sowie 27 sonstige Verstöße. „Eigentlich hatten wir die Sonderüberprüfung angesetzt, um Autofahrer auf defekte Beleuchtungsanlagen oder fehlende Ausrüstung aufmerksam zu machen“, so Gerald Pillkuhn. „Es ist nicht normal, dass so viele Fahrzeugführer teilweise deutlich zu schnell unterwegs sind.“

Vorsicht vor Wildwechsel

Auch die Zahl der Wildunfälle habe sich im Oktober drastisch erhöht. Rehwild, Schwarzwild ja selbst einen ausgewachsenen Hirsch hat es schon erwischt. „Der bislang schlimmste Tag brachte es in unserem Bereich auf 13 Wildunfälle“, weiß der Pressesprecher. Dazu kämen noch durch Erntefahrzeuge verschmutzte Fahrbahnen, die bei Feuchtigkeit so manchem Kradfahrer zum Verhängnis geworden seien.

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