VORTRAG

Hitler-Attentat hat Verbindungen zur Uckermark

Am kommenden Dienstag wird Karl Heinrich von Stülpnagel einen Vortrag über seinen Großvater General Stülpnagel und das Attentat auf Hitler halten.
Karl Heinrich von Stülpnagel, der Enkel des Generals, wird über seinen Großvater sprechen.
Karl Heinrich von Stülpnagel, der Enkel des Generals, wird über seinen Großvater sprechen. Mathias Scherfling
General Carl-Heinrich von Stülpnagel
General Carl-Heinrich von Stülpnagel Familienarchiv von Stülpnagel
Prenzlau ·

Derzeit wird im Dominikanerkloster Prenzlau eine Ausstellung zur 700jährigen Geschichte der Familie von Stülpnagel gezeigt. Im Zuge dieser Ausstellung und passend zum Datum wird Karl Heinrich von Stülpnagel am Dienstag, dem 20. Juli, einen Vortrag mit dem Titel „Der 20. Juli 1944 und die Verbindungen in die Uckermark – Carl-Heinrich von Stülpnagel in Paris und das Attentat auf Hitler“ halten.

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Aufgrund des großen Interesses und einiger noch immer geltender Abstandsregeln bei Innenraumveranstaltungen findet der Vortrag am 20. Juli um 19 Uhr nicht im Kleinkunstsaal des Dominikanerklosters, sondern in der Nikolaikirche statt.

Anmeldungen erforderlich unter 03984 75265

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Kommentare (1)

Für die "Krieg ist ein Spiel, solange wir gewinnen"-Riege um die Loge Tresckow war die deutsche Dominanz auf dem Kontinent schon beschlossene Sache, ne. Ist ja nicht so, dass die Offiziere keinen Krieg wollten, um das preussische Familienerbe anzutreten. Nur eben keinen Vernichtungskrieg, der einen selbst treffen könnte.

Keine Ahnung, ob man daher für einen Antisemiten und NS-Ideologen einen Gedenktag abhalten sollte - bei aller moralischer Grenzen, die noch vorhanden waren.

Sind ja genug Offiziere vor dem Krieg übergelaufen, statt sich erst überzeugen zu müssen, dass der Mann in Berlin es absolut ernst meinte.