Prenzlauer Radshop

2021 werden Fahrräder knapp

Wer einen Drahtesel will, sollte sich beeilen. Die Hersteller haben Engpässe. Aber noch ist Ware da, sagt Kay Plichta vom „Rad der Stadt“ Prenzlau.
Kay Plichta darf zwar niemanden in den Laden lassen, aber er berät gern zu Hause bei den Kunden.
Kay Plichta darf zwar niemanden in den Laden lassen, aber er berät gern zu Hause bei den Kunden. Archiv
Ein Haibike S-Duro 6.0 mit im Rahmen eingebautem Akku spricht sportliche E-Biker an.
Ein Haibike S-Duro 6.0 mit im Rahmen eingebautem Akku spricht sportliche E-Biker an. Kai Horstmann
Prenzlau

Es ist paradox. Obwohl schon klar zu sein scheint, dass es 2021 auf dem Fahrradmarkt mehr als eng wird, sieht die Bilanz der Händler aktuell nicht rosig aus. Auch Kay Plichta vom „Rad der Stadt” bilanziert derzeit zwei Drittel weniger Umsatz. Dabei weiß er schon jetzt, dass die georderten Drahtesel nicht reichen werden. Er rät deshalb allen, die sich ein Rad zulegen wollen, sich schnell zu entscheiden, möglichst vor Beginn der eigentlichen Saison.

Mehr vorbestellt

„Wir Händler wurden nämlich bereits informiert, dass insgesamt mehr vorbestellt wurde, als produziert werden kann. Die Hersteller haben wegen der Coronakrise riesige Probleme mit Zulieferern. Auf dem Weltmarkt sind Teile knapp”, beschreibt er das Dilemma. Deshalb versucht sein Team bereits im Lockdown, neben Reparaturen auch Verkäufe über die Bühne zu bringen. Kay Plichta darf allerdings niemanden in den Laden lassen, nur die Werkstatt ist nicht tabu.

Modelle auf Website

Aber er rät interessierten Radlern, sich auf der Website anzuschauen, welche Modelle vorrätig sind in Prenzlau. „Wir machen dann online oder telefonisch alle Absprachen und liefern das Rad nach Hause.” Dort könnten aktuell auch Beratungen zum Leasing von Dienst- oder Jobrädern stattfinden, zeigt er Möglichkeiten auf. Eine weitere Person pro Haushalt sei ja gestattet.

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