EINSATZ ERFOLGREICH

29 Panzergranaten bei Schmölln gesprengt

Sechs Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entsorgten im Norden der Uckermark gefährliche Kriegsmunition.
Ines Markgraf Ines Markgraf
Die Freiwillige Feuerwehr Damme sicherte die Sprengung der Panzergranaten.
Die Freiwillige Feuerwehr Damme sicherte die Sprengung der Panzergranaten. Freiwillige Feuerwehr Damme
André Vogel ist Verantwortlicher beim Kampfmittelbeseitigungsdienst in der Uckermark.
André Vogel ist Verantwortlicher beim Kampfmittelbeseitigungsdienst in der Uckermark. Kai Horstmann
Schmölln.

Für Sprengmeister André Vogel ist es eher Routine, Panzergranaten unschädlich zu machen. Der für die Uckermark zuständige Experte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes macht deshalb bei solchen Einsätzen für gewöhnlich noch nicht einmal Fotos. Bei seinem jüngsten Einsatz am Mittwoch ging es für Vogel darum, 29 Panzergeschosse aus dem Zweiten Weltkrieg aus dem Verkehr zu ziehen.

Granaten von Bauern entdeckt

Ein Bauer hatte drei Granaten, die einen Durchmesser von 8,8 Zentimeter und eine Länge von etwa 30 bis 40 Zentimeter aufwiesen, auf einem Feld zwischen Wollin und Schmölln entdeckt. Ausgegraben hatten andere diese, so André Vogel.

Straße gut drei Stunden gesperrt

Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Brandenburg wurden daraufhin alarmiert. Sie sicherten die Munition, fanden noch weitere und bereiteten die Sprengung vor. Diese erfolgte am Mittwoch. Sechs Mitarbeiter waren vor Ort. Die Verbindungsstraße wurde von 9.25 bis 12.42 Uhr gesperrt.

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