WUTBRIEF AN EX-PRÄSIDENTEN

48-Jährige entsetzt von Beschimpfung durch Gauck

Der Ex-Bundespräsident hat mit der Verurteilung Impfunwilliger für Empörung gesorgt. Eine Uckermärkerin will das Prädikat „bekloppt“ nicht hinnehmen.
Joachim Gauck hat mit seinem Verbalschlag gegen Impfunwillige für Schlagzeilen gesorgt.
Joachim Gauck hat mit seinem Verbalschlag gegen Impfunwillige für Schlagzeilen gesorgt. Christophe Gateau
Doreen Mechsner will das Prädikat „bekloppt“ nicht auf sich sitzen lassen.
Doreen Mechsner will das Prädikat „bekloppt“ nicht auf sich sitzen lassen. Claudia Marsal
Prenzlau ·

Ex-Bundespräsident Joachim Gauck hat Gegner der Corona-Impfung dieser Tage scharf angegriffen. Bei einer Beratung mit Lehrern in Rostock betonte der Pensionär, dass die Pandemie noch nicht überwunden sei. „Dann ist ja auch schrecklich, dass wir in einem Land leben, in dem nicht nur Bildungswillige leben, sondern auch hinreichende Zahlen von Bekloppten. Also Entschuldigung: Das darf ich mal so locker formulieren, ich bin ja jetzt Rentner und muss nicht mehr auf jedes Wort achten.”

Mehr lesen: Rentner Gauck greift Impfgegner an: „Bekloppte”

In weiten Teilen der Bevölkerung hat diese Aussage für Empörung gesorgt. Doreen Mechsner aus Fergitz gehörte zu denen, denen „seine Beschimpfung Impfunwilliger als Bekloppte sehr nahe ging. Das hat mich sehr getroffen.“

Dolchstoß für alle

Die vierfache Mutter aus der Uckermark hat dem 81-Jährigen deshalb einen Brief geschrieben, der auch an die Medien ging. Die 48-jährige Therapeutin übertitelte ihre Überlegungen mit „Wenn Sprache zur Waffe wird“. Sie wirft darin die Frage auf: „Wie reden wir nur miteinander? Wenn wir überhaupt noch miteinander reden? Herr Gauck ist 81 Jahre alt und damit Rentner, aber er tritt nach wie vor öffentlich auf. Er hat eine Reichweite. Menschen, die nicht geimpft sind, als ‚Bekloppte‘ zu bezeichnen (zu beschimpfen) ist, wie er es vorweg entschuldigt, nicht nur locker formuliert, sondern ein Dolchstoß für alldiejenigen, die sich teilweise aus guten Gründen gegen eine Impfung entschieden haben.

Lesen Sie auch: Therapeutin warnt: Wir dürfen nicht weggucken

Warum redet Herr Gauck (genauso wenig wie andere Politiker/Entscheidungsträger) nicht einfach mal mit diesen Menschen? Mit diesen Ungeimpften, wie es Neudeutsch heißt? Über diese Menschen zu reden, scheint leichter, scheint willkommen zu sein. Und ist in jedem Fall abwertender, weil entpersonalisiert. Hinter Ungeimpften, hinter diesen Bekloppten stecken Menschen, stecken Biografien.“

Verschiedene Thesen vermisst

Ihre Oma habe früher immer gesagt, dass nur redenden Menschen geholfen werden kann, führt Doreen Mechsner weiter aus: „Doch genau daran krankt es. Wie reden wir miteinander? Wenn wir überhaupt noch miteinander reden. Seit Beginn der Corona-Krise vermisse ich die Diskussion zwischen Wissenschaftlern unterschiedlicher Thesen. Ich denke, Herr Gauck weiß um die Macht von Worten.“ Sie will ihm glauben, dass er salopp formuliert hat, dass er vielleicht einmal nicht ganz genau darüber nachgedacht hat, was dieses eine Wort bewirken kann.

Deshalb habe sie ihm geschrieben, dass es sie sehr getroffen und verletzt hat, erklärt die Familienberaterin: „Und mich besorgt macht. Seit Jahren schon verfolge ich die Debattenkultur in unserem Bundestag. Wie sollen unsere Kinder lernen, respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen, wenn ihnen von der Politik solch eine unsägliche Kommunikationskultur vorgelebt wird? Wo beschimpft wird, gebuht, ignoriert, am Handy gespielt oder sogar geschlafen? Was können wir tun? Ich schlage vor, uns mit Marshall B. Rosenberg und seiner gewaltfreien Kommunikation zu beschäftigen? Ich denke, wenn diese Form, der Kommunikation nicht als Methode, sondern aus einer inneren Haltung heraus, praktiziert würde, ließen sich viele Konflikte befrieden? Ich habe Herrn Gauck gefragt, ob er Lust hätte, daran mitzuwirken und bin sehr gespannt auf seine Antwort.“

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Prenzlau

zur Homepage

Kommentare (27)

Ihre eigenen Beweggründe gegen eine Impfung legt die Dame aber nicht dar.
Wenn die sich von der Wortwahl vom Gauckler angegrifffen fühlt, tippe ich mal auf Dummdenker-Verschwörung reingefallen. Und dann muss se sich den Schuh anziehen. Genau diese Dummdenker meint der Gauckler mit "Bekloppte"

...muss sich rechtfertigen z.B. warum er/sie nicht diesen oder jenen Beruf ausübt, dieses oder jenes Medikament einnimmt, im NK einen Leserbrief anonym verfasst. Die Bürgerin hat ihre Meinung zur Meinungskultur miteinander ausführlich geschildert. Dass es Bürger gibt, die vom Artikelinhalt ablenken wollen, gehört auch zu der kritisierten Kultur.

Ein Mensch wir Herr Gauck, der an übersinnliche Wesen glaubt und dies noch zu seinem Beruf macht, hat das Prädikat "Bekloppter" wesentlich mehr verdient.
Und mein Jung, Sie haben hier bisher auch noch nie bewiesen, dass es mit ihrem Denken weit her ist, also halten Sie den Bach mal einfach flach, statt dumpfe Parolen abzusondern.

Da finde ich Herrn Gauck gleich wieder gut

Da mich der Spruch vom Gauck als Ungeimpfter kaltgelassen hat, kann ich mir den Schuh auch nicht anziehen.

Es gibt eben eine nicht geringe Anzahl von Bekloppten in Deutschland.

Ich seh darin auch keinen Angriff auf alle Ungeimpften, sondern auf bekloppte Impfgegner, weil sie bekloppte oder ungebildet wirkende Gründe anführen, statt plausible medizinische Zweifel nennen zu können, über die man reden kann.

Getroffene Hunde usw

war nie (m)ein Präsident, ich halte ihn bis heute für einen Dummschwätzer, der keine Spuren hinterlassen hat und das auch in Zukunft nicht tun wird. Amen

Ich habe mich persönlich auch nicht betroffen gefühlt.
Aber die Art, wie hier über Menschen geurteilt wird, ist erbärmlich.
Wer sind diese Menschen, die es sich herausnehmen andere zu beurteilen, weil sie andere Ansichten haben?
Und bei Ansichten ist es doch - mit Verlaub- scheiß egal, ob einer die Impfung aus "vorgegauckelter" Solidarität mitnimmt, oder aus Zweifeln an der Wirksamkeit oder aus Angst vor ungewissen Folgen nicht mitnimmt.
Hinter jeder Entscheidung steht ein Mensch. Manchmal einer, der sich viele Gedanken darum gemacht hat, manchmal einer, der sich gar keine gemacht hat. Und das trifft auf jede der angeführten Ansichten zu.

Insofern dankenich der Dame, dass sie sich öffentlich dazu geäußert hat.

das Herr Gauck hier angesprochen hat und das ich auch immer wieder wahrnehmen ist die fehlende Gesprächsbereitschaft - und zwar auf Seiten der Impfskeptiker. Das einzige "Argument" das da kommt sind seitenweise kopierte Links. Darüber kann man aber nicht wirklich reden, höchstens in einer wissenschaftlichen Arbeit den Unsinn/Sinn der dahinter stehenden Seiten analysieren.

Und das werfe ich den Impfskeptikern auch vor: sie beklagen fehlende Gesprächsbereitschaft, machen aber selbst Gespräche unmöglich. Dafür kann man durchaus das Wort bekloppt benutzen.

Den Leuten pauschal fehlende Gesprächsbereitschaft vor, der nächste macht alle zu Rechten oder zu Bekloppten.

Über was möchten Sie denn sprechen?
Über Tatsachen, wie den Impfzwang? (Ohja dieses in die Enge treiben kommt zu 100% einem Zwang gleich, auch wenn die es nicht so nennen.)

Über die Tatsache, dass es keine Langzeitstudien geben kann?

Darüber das die Gesellschaft so gespalten wird/ist?

Achja, für Sie sind das wahrscheinlich auch immer noch Verschwörungstheorien und Menschen die solche Sachen in Frage stellen Covidioten.

Unterhalten Sie sich mit missionierenden Zeugen Jehovas an Ihrer Haustür?

Jeder der sich gegen einen medizinischen Eingriff (und das ist eine Impfung nun mal) entscheidet, wird seine Gründe haben.
Keinem und damit absolut keinem Menschen steht zu jemanden zu zwingen oder soweit zu gängeln das es einem Zwang gleich kommt.

Je mehr geframed wird (erst müssen wir Menschen schützen die sich nicht impfen können, jetzt sind es Kinder die geschützt werden sollen) desto mehr stelle ich für mich fest, alles richtig gemacht zu haben.

Herr/Frau Landei, wie würden Sie sich denn fühlen, wenn Sie aus persönlichen oder ethischen, religiösen Gründen einen medizinischen Eingriff ablehnen und dafür bestraft werden das Sie gesund sind?

Wenn wir Geimpfte testen, hört die Pandemie nie auf. Spahn 2021

Das ist nicht zusammenkopiert sondern Tatsache.
Auch wenn Ihre Medien was anderes behaupten.

Grundlage ist die Impf-Freiwilligkeit, von der Bundesregierung propagiert und beschlossen. Bürger, die aus verschiedenen Gründen nicht geimpft, sind keine Probleme. Es gibt medizinisch keine Notwendigkeit zur Corona-Impfung, sonst wäre sie gesetzlich verordnet. Das geht vielen Bürgern nicht in den Kopf und verwechseln die Problematik. Dass die Grundrechte der Geimpften nur über Impfzwang der Nichtgeimpften zurückerlangt werden könnte, ist ein Armutszeugnis dieser Gesellschaft, die anscheinend Grundrechterlangung und Grundrechtsentzug für jederman als Disziplinarmassnahme deuten und hinnehmen. Politik und Regierungen werden noch Jahre oder Jahrzehnte weiter so das System untergraben, wenn es Geimpften bei zukünftigen Virus-Laborunfällen nicht auffällt. Dass Geimpfte Ungeimpften einen Vorwurf machen, die versprochene Widereinsetzung der Grundrechte zu verzögern oder verweigern zeigt, in welch desaströsem Zustand die freiheitliche Gesellschaft ist. "Mutti hat gesagt", ist für eine erwachsene, emanzipierte Gesellschaft der falsche Weg. Die Grundrechtseinschränkungen seit 2020 hat nicht das Corona-Virus festgelegt sondern Landes- und Bundesregierungen. Warum man ausgerechnet mit politischen Impfgegnern sprechen sollte, erschliesst sich mir auch nicht. Deutschland ist ein freies Land, in dem jeder seine Meinung oder Fremdlinks kopieren kann, sofern diese nicht verfassungsfeindlich sind. Aber selbst das ist nicht mehr gewährleistet (siehe z.B. Facebook). Schweden hat solch Diskussion nicht, da dessen Regierung seit 2020 keine corona-spezifische, leere Versprechungen machte und sich nicht auf solch Glatteis brachte, wie Deutschland.

Einwohnerzahl ca. doppelt so hoch wie in norwegen bzw. Finnland

Norwegen cda. 800 Tote
Finnland ca. 1000 Tote
Schweden ca. 14500 Tote

Der Preis ist mir zu hoch.

Wo mehr Menschen leben, wird häufiger gestorben. Dass in einem Land in einem Jahr weniger Menschen versterben, um z.B. in folgenden zwei Jahren überdurchschnittlich viele versterben, liegt weder an Corona noch an Krebs oder sonstigen Ereignissen. Das sind natürliche Schwankungen. Wenn Zeit ist, dann ist es soweit. Niemand konnte sich vor 2020 die Todesursache selbst aussuchen, Viren aller Art standen und stehen an erster Stelle (Herz-, Kreislauferkrankungen). Unsterblichkeit/Jahr wird nie erreicht. Die Sterberate pro Jahr auf 1000 oder 100000 Einwohner Schwedens in den letzten zwanzig Jahren kann man im Internet locker googeln. In Schweden starben 2020 nicht eklatant mehr Menschen als die Jahre zuvor. Mathematik und Statistik braucht Grundwerte. Wenn man lediglich nackte Zahlen vergleicht, habe ich mehr Einkommen als ein Langzeitarbeitsloser. Das sagt aber noch nichts über meinen Reichtum, Wohlstand oder Schulden aus.

stimmt, nachdem es ein Jahr lang als schlechtes Beispiel herhalten musste, reicht es nicht einmal dafür mehr.

Ich habe in meinem Freundeskreis auch Impfskeptiker. Sie haben Argumente, auch wenn ich nicht jedes teile, aber sie haben eine klare Begründung für ihre Entscheidung, die ich voll akzeptiere.
Was Sie unfairerweise in einen Topf werfen sind die Begriffe Impfskeptiker und Impfgegner. Einen Menschen, der alle klassischen Impfungen hat und auch gegen die altersbedingt empfohlenen Impfungen nicht negativ eingestellt ist, aber aus bestimmten Gründen die Impfung gegen Covid19 ablehnt, dafür zum "Bekloppten" im Gauckschen Sinne zu erklären, ist armselig. Impfgegner aus dem grün-esoterischen Milieu würde ich zwar auch nicht so bezeichnen, aber bei denen ist Hopfen und Malz verloren.

wird das Gespräch abgewürgt, bevor es beginnen kann, da Sie mir unterstellen, ich würde mich gar nicht unterhalten/diskutieren wollen. Statt dessen wäre jeder der anderer Meinung ist, für mich gleich ein Covidiot.

Ich gebe zu, ich habe dieses Wort schon benutzt. Für Menschen, die z.B.im Gespräch zeigten, dass sie keinerlei Faktenwissen hatten und trotzdem darauf beharrten, dass es Covid 19 nur ein harmloser Schnupfen sei.

Bei Menschen, die ein ernsthaftes Gespräch suchen, sage ich so etwas garantiert nicht.

Sicherlich nicht! Aber falsch informiert, verführt für durchsichtige politische Manöver missbraucht, schon!

Dieser Artikel von Frau Marsal ist zum fremdschaemen: Wie kann man solch kruden Thesen so viel redaktionellen Raum geben, ohne eine fachliche Einordnung? Ich empfehle Ihnen auch mal unter "Dolchstosslegende" zu googlen, bevor so etwas unkommentiert wiedergeben. Angesichts anderer Beitraege von Frau Marsal kann ich leider nur vermuten, dass das kein "Aussetzer" sondern Program ist.

Wenn man Dolchstoß sagt, sollen Leser oder Zuhörer an Dolchstoßlegende denken? Wenn wer Messer sagt, soll man an Ausländer denken?

Wow, Sie haben ja Assoziationen, die keinen Zweifel an ihrer auslaenderfeindlichen Gesinnung lassen. Ich liebe die Szene in dem Film "Er ist wieder da" als "Hitler" sich in der NPD Parteizentrale umschaut und irritiert feststellt "... und ihr wollt das Beste sein, das Deutschland hervorgebracht hat???". Aber das kennen und verstehen Sie vielleicht nicht, weil es ja ein bischen mit Bildung zu tun hat.

Sie nehmen wohl Filme als das reale Leben? Ich könnte jetzt auch Ihre Bildung anzweifeln, was soll das. Keiner von uns hier hat seine Abschlüsse gepostet. Also nur provokativer Schwachsinn, was Sie schreiben.

Was meinen Sie damit? Betreutes Denken? Kommentiert mit dem breiten Kreuz der regierungskonformen Meinung?
Und wenn Sie schon zu solchen Schlagwörtern wie "Dolchstoßlegende" greifen, brauchen Sie sich nicht wundern, wenn die Gegenseite ähnlich hirnrissige Parolen gebraucht.
Geht es auch ein wenig verbal abgerüsteter?

dass sich der ehrenwerte Herr Gauck nach der Erstürmung der Rostocker Stasizentrale dort über Nacht (mit anderen) hat einschließen lassen.
Seit dieser Zeit sucht man vergeblich seine Akte. Obwohl alle wissen, dass Pfarrer in der DDR die dicksten Akten hatten.

Warum wohl ist da nichts zu finden?

... ist das Problem. Irgendwelche Behauptungen aufstellen, die nicht bewiesen werden können oder derjenige sich nicht zur Wehr setzen kann, weil er das Provinzblatt nicht liest.

Um solche Behauptungen und Gesprächskultur geht es nämlich.

nicht mit den Impfgegner in einen Topf werfen lassen! Ich finde das unerhört. Eine Beleidigung, die ich nicht verdient habe.

lasst doch den Gauck sagen was er will, kann er was dafür? . Und so einer nannte sich mal Bundespräsident. Einfach nur eine Schande. Was der sagt glaubt doch keiner. Das einzige was er erreicht hat das wieder gehetzt wird zwischen geimpfte und ungeimpfte. Auch ein Herr Gauck sollte und muss sich überlegen was er sagt. Wer nimmt den einen Herrn Gauck überhaupt noch ernst?
Am besten auf sein Gesülze gar nichts antworten. Da wird der sich vielmehr ärgern als ihr denkt.
Er kann ja sagen was er will, aber beschimpfen und beleidigen muss er keinen. Kann so mit seines gleichen reden, aber das traut er sich nicht. So das wars zum dem Gauck, möchte mir den Abend nicht versauen. Herr Gauck keiner hat es verdient sich von ihnen beleidigen zu lassen. Jeder sollte selbst entscheiden. Da helfen bestimmt keine Beleidigungen weiter. Sie haben selbst mal gesagt das mann sich mit anders denkende aus ein ander setzen muss. Aber nicht auf ihrer plumpen Art. Auch müssen sie die Meinung anders denkender achten. Wenn Sie das nicht können oder noch nie konnten dann halten sie einfach den Mund.

M.f.G.

Der Ex-Bundespräsident hat in einer wichtigen gesellschaftlichen Debatte im Land wieder einmal versagt! Warum? Eine Gruppe, die auch von der Mehrheit unserer Politikerinnen und Politiker fast völlig ignoriert wird und bestenfalls in "Nebensätzen" gelegentlich vorkommt, wird mit solchen primitiven Diffamierungen eingeschlossen - jene der Nicht-Geimpften, die dieses aus gesundheitlichen Gründen NICHT KÖNNEN und NICHT DÜRFEN! Herr Gauck gilt als DDR-Bürgerrechtler. Jedenfalls wird es medial so kolportiert. Ich war jedenfalls seit früher Kindheit im Visier der Stasi und weiterer DDR-Behörden. Meine Gesundheit wurde von DDR-Ärzten so zerstört, dass ich den GdB von 80 nach dem SchwbG aufweise! Mit extrem negativen Folgen bis heute! Ach ja, Herr Gauck war eben nicht so "bekloppt", seine Gesundheit in der Zone ruinieren zu lassen, so dass er heute wohlfeile Reden schwingt. Wie meinte 1996 ein sozialer Demokrat aus Vorpommern, der erst zu Nazi-Zeiten und dann zu DDR-Zeiten wegen seines demokratischen Auftretens inhaftiert war und dennoch bescheiden blieb: Wer wirklich gelitten hat, lebt nicht von großen Sprüchen!"
Dem ist nichts hinzuzufügen...
Dr. Marko Michels / Schwerin

wie demokratisch Leute wie Gauck sind, wer nicht der gleichen Auffassung in punkto Impfen ist, wird als bekloppt bezeichnet. Das sind die neuen Demokraten nur Ihre eigene Meinung ist richtig.