CORONAFALL

49-jähriger Uckermärker mit Sars-CoV-2-Virus infiziert

In der Uckermark befinden sich wegen der Corona-Pandemie derzeit 80 Personen in Quarantäne. Für einige endet diese am 17. September.
In der Uckermark wurde seit Beginn der Pandemie bei 50 Personen das Sars-CoV-2-Virus nachgewiesen.
In der Uckermark wurde seit Beginn der Pandemie bei 50 Personen das Sars-CoV-2-Virus nachgewiesen. Hendrik Schmidt
Prenzlau.

Gute Nachricht für die insgesamt 29 Prenzlauer Kita- und Hortkinder und deren Eltern sowie für die zwei Beschäftigten, die sich aufgrund des Kontaktes zu einer an Covid-19 erkrankten Person in Quarantäne befinden: Auch der zweite Test nach Bekanntwerden des Coronafalls war negativ. Damit können voraussichtlich am 17. September alle wieder die Einrichtungen in der uckermärkischen Kreisstadt besuchen beziehungsweise ihrer Beschäftigung nachgehen.

Infektionsfall am Dienstag

Unterdessen wurde am Dienstag, dem 8. September, dem Gesundheitsamt des Landkreises Uckermark ein weiterer bestätigter Fall einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus gemeldet. Dabei handelt es sich um einen 49-jährigen Mann aus dem Altkreis Prenzlau. Die Kontaktpersonen wurden bereits durch das Gesundheitsamt ermittelt.

Damit ist die Anzahl der Personen mit Wohnsitz im Landkreis Uckermark, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert haben, auf insgesamt 50 gestiegen. Aktuell befinden sich mit dem Stand vom Mittwoch 80 Personen in Quarantäne.

Appell des Gesundheitsdezernenten

In diesem Zusammenhang und mit Blick auf die bevorstehende Grippesaison appelliert der Gesundheitsdezernent des Landkreises Henryk Wichmann (CDU) nachdrücklich an alle Bürgerinnen und Bürger, sich unbedingt an die geforderten Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Um die Nachverfolgung von Infektionsketten zu erleichtern, empfiehlt Henryk Wichmann, dem Rat des Virologen Christian Drosten zu folgen und sogenannte Kontakt-Tagebücher zu führen. „Nicht jeder sei bereit, die Corona-App zu nutzen. Es sei aber sinnvoll, sich jeweils abends zu notieren, wann man mit mehreren Menschen in einer Gruppe zusammen war. Um gut über den Herbst zu kommen, sei die maximale Kooperation des Großteils der Bevölkerung nötig”, sagte Drosten gegenüber der Deutschen Presseagentur.

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Kommentare (3)

wird auf die Ratschläge von irgendwelchen regionalen Parteipolitikern oder Sprechpuppen aus zwangsfinanzierten Medien ohne auffindbare Doktorarbeit [Frage der Red.: Welche Doktorarbeit können Sie denn nicht finden?] hören. Im Notfall (falls angebracht) geht man zum Doktor und fertig. Die verschwindet geringe Minderheit der Plandemiker um Drosten hat keinerlei Forderungen gegenüber einer postulierten Bevölkerungsmehrheit zu stellen.

Ihre angebliche Bevölkerungsmehrheit ist postuliert, nämlich von Ihnen! Ansonsten ist es eine Minderheit, denn 75% halten die derzeitigen Maßnahmen für sinnvoll.

Jeden Tag,werden in den Medien Zahlen veröffentlicht. Was soll der Bürger damit anfangen. Der meiste Verlauf ähnelt dem Verlauf einer Grippe und ist nach einiger Zeit abgeheilt. Wenn jetzt in der UM 80 Fälle bekannt sind,wie hoch ist dann die Dunkelziffer ? Interessant wäre zu Wissen,um was es sich für Fälle handelt, leichte, pp ? So ist das alles für mich ein Blick in die Glaskugel.