Wahlversammlung
49 Sozialdemokraten für Kreistag nominiert

Der SPD-Unterbezirksvorsitzende Stefan Zierke (ganz links) freut sich mit den vier Spitzenkandidaten Dr. Wolfgang Seyfried, Susan Jahr, Hanka Mittelstädt und Frank Bretsch (von Zweiter von links nach rechts) auf die Kommunalwahl.
Der SPD-Unterbezirksvorsitzende Stefan Zierke (ganz links) freut sich mit den vier Spitzenkandidaten Dr. Wolfgang Seyfried, Susan Jahr, Hanka Mittelstädt und Frank Bretsch (von Zweiter von links nach rechts) auf die Kommunalwahl.
Sven Wierskalla

Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai werden auch neue Abgeordnete für die Uckermark gewählt. Die SPD hat sich viel vorgenommen.

Mit insgesamt 49 Kandidatinnen und Kandidaten will die uckermärkische SPD am 26. Mai 2019 ins Rennen um die insgesamt 50 Sitze im Kreistag gehen. Das haben die Uckermärker Sozialdemokraten am Sonnabend bei ihrer Versammlung in der Uckerwelle in Prenzlau beschlossen. Derzeit hat die SPD-Fraktion in der höchsten Kreisvertretung allerdings zusammen mit den BVB Freie Wähler lediglich 15 Sitze.

Kreistagsvorsitzender kandidiert erneut

An der Spitze der Listen für die vier Wahlkreise stehen für 2019 der derzeitige Kreistagsvorsitzende Dr. Wolfgang Seyfried in Templin, Hanka Mittelstädt in Prenzlau, Susan Jahr in Schwedt und Frank Bretsch in Angermünde.

SPD wirbt für mehr Bürgernähe und bessere Infrastruktur

Inhaltlich möchten die Sozialdemokraten vor allem mit den Themen Bürgernähe, Infrastruktur und Wirtschaft punkten. So will sich die Partei unter anderem für einen Bürgerbeteiligungsbeauftragten beim Landkreis einsetzen. Außerdem werden der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in der Uckermark und eine 30 Minuten-Taktung auf der Bahnstecke von Prenzlau nach Berlin gefordert. Zurzeit wird diese Bahnlinie wochentags – je nach Tageszeit – nur einmal pro Stunde oder sogar nur im Abstand von zwei Stunden bedient.

Bessere digitale Infrastruktur gefordert

Im Bereich Mobilfunk und Breitbandinternetzugang setzt sich die SPD für eine flächendeckende Versorgung in der Region ein. Derzeit gibt es da vor allem abseits der Städte noch große Lücken im digitalen Angebot.