WAFFENDELIKT IN SCHWEDT

53-Jähriger schießt wild aus dem Fenster

Zur Gefahrenabwehr hat sich die Polizei Zugang zu einer Wohnung verschafft. Warum der Mieter nicht öffnete, erkannten die Beamten schnell.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Die Polizei wurde wegen Pistolenschüssen zur Hilfe gerufen. (Symbolfoto)
Die Polizei wurde wegen Pistolenschüssen zur Hilfe gerufen. (Symbolfoto) Claudia Marsal
Schwedt.

Zu Wochenbeginn hat ein Schütze die Polizei in Schwedt auf Trab gehalten. Die Beamten der Inspektion wurden am Montag gegen 13 Uhr von Zeugen darüber informiert, dass aus einer Wohnung in der Rosa-Luxemburg-Straße geschossen wurde. Sie hatten dort Knallgeräusche gehört. Weil der Wohnungsinhaber die Tür nicht öffnete, verschafften sich die Ordnungshüter mithilfe eines Schlüsseldienstes Zutritt zu den Räumen. Es war Gefahr in Verzug.

Vorwürfe eingeräumt

Dort angetroffen wurde von ihnen ein 53-jähriger Mann. Dieser ist an dieser Adresse auch gemeldet, bestätigte die Polizei im Nachgang. Mit den Vorwürfen konfrontiert, habe der Oderstädter eingeräumt, mit einer Gasdruckwaffe aus dem Fenster geschossen zu haben, so Pressesprecherin Bärbel Cotte-Weiß.

Mehrere CO2-Waffen gefunden

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizisten bei ihm eine Signalpistole und mehrere CO2-Waffen sowie verschiedene dazugehörige Munition und stellten diese sicher. Der Schütze sieht sich jetzt mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen dasWaffengesetz konfrontiert. Ob der Mann in diesem Zusammenhang in der Vergangenheit bereits auffällig geworden war, konnte die Pressestelle zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen. Fest steht aber, dass die Sache noch glimpflich ausging. Es gab keine Verletzten. Widerstand leistete der Schütze auch nicht.

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