KAMPFMITTEL BESEITIGT

56 Flakgranaten bei Groß Dölln gesprengt

Munition aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Montag in die Luft geflogen. Für die kontrollierte Detonation waren viele Vorsichtmaßnahmen nötig.
Horst Skoupy Horst Skoupy
Sprengmeister André Vogel besprach mit den Feuerwehrleuten und Ordnungsamtsmitarbeitern der Stadt Templin die notwendigen Absperrmaßnahmen.
Sprengmeister André Vogel besprach mit den Feuerwehrleuten und Ordnungsamtsmitarbeitern der Stadt Templin die notwendigen Absperrmaßnahmen. Horst Skoupy
Als Überreste der Sprenggranaten blieben nur Kleinteile.
Als Überreste der Sprenggranaten blieben nur Kleinteile. Horst Skoupy
56 solcher Zwei-Zentimeter-Flakgranaten deutscher Produktion aus dem Zweiten Weltkrieg hatte eine Munitionsbergungsfirma im Wald bei Wucker gefunden. Sie mussten gesprengt werden.
56 solcher Zwei-Zentimeter-Flakgranaten deutscher Produktion aus dem Zweiten Weltkrieg hatte eine Munitionsbergungsfirma im Wald bei Wucker gefunden. Sie mussten gesprengt werden. André Vogel
Einen großen Krater hinterließ die Sprengung im Wald.
Einen großen Krater hinterließ die Sprengung im Wald. André Vogel
Groß Dölln.

Nach einem heftigen Knall im Wald und einer Druckwelle war alles vorbei. Ohne Probleme ist am Montag die Sprengung von Flakgranaten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs erfolgt. Bei der Absuche eines Forstrevieres im Landeswald bei Groß Dölln waren sie von Mitarbeitern einer Munitionsbergungsfirma entdeckt worden.

Sicherer Abtransport unmöglich

Laut Sprengmeister André Vogel vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg handelte es sich um 56 Zwei-Zentimeter-Sprenggranaten deutscher Produktion, wie sie von Flakgeschützen verschossen worden waren. Die Munition sei so marode gewesen, dass sie nicht mehr sicher transportiert werden konnte und deshalb vor Ort gesprengt werden musste. Mit einem Kilogramm TNT und etwas Plastiksprengstoff wurden die Granaten am Vormittag zur Detonation gebracht.

Feuerwehr vorsichtshalber vor Ort

Für die Sprengung war ein Sperrkreis mit einem Radius von 300 Metern notwendig. Personen mussten nach Angaben von Kim Korduan von der Stadtverwaltung Templin nicht evakuiert werden. Die Sprengstelle befand sich mitten im Wald. Lediglich die Zufahrtswege mussten von Mitarbeitern des Ordnungsamtes abgesperrt werden. Für den Fall, dass durch die Sprengung der Wald hätte in Brand geraten können, war vorsorglich die Stadtfeuerwehr Templin mit einem Tanklöschfahrzeug vor Ort. Die Kameraden mussten aber nicht eingreifen. Gegen 10.45 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden.

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