SPRENGUNG NÖTIG

56 marode Granaten im Wald entdeckt

Am Wuckersee sind bei der Absuche nach Fundmunition Kampfmittelexperten fündig geworden. Sie entdeckten 56 marode Granaten.
Horst Skoupy Horst Skoupy
Um den Ort der Sprengung muss ein Sperrkreis mit einem Radius von 300 Metern gezogen werden.
Um den Ort der Sprengung muss ein Sperrkreis mit einem Radius von 300 Metern gezogen werden. Stadtverwaltung
Wucker.

Munition in Wäldern ist ein Riesenproblem - das hat nicht zuletzt der Großbrand bei Lübtheen gezeigt. Am Südzipfel der Uckermark beginnt die neue Woche explosiv. Am kommenden Montag, dem 8.  Juli, muss in der Nähe von Wucker Fundmunition gesprengt werden. Das hat die Stadtverwaltung Templin am Donnerstag mitgeteilt.

56 Sprenggranaten im Wald entdeckt

Bei dem brisanten Fund handelt es 56 Sprenggranaten mit einem Durchmesser von zwei Zentimetern. Sie waren bei der Absuche von Waldflächen nach Munition gefunden worden. Die Region gilt als Verdachtsfläche für Fundmunition. Nach Aussagen von Kampfmittelexperten befindet sich die Munition in einem solchen Zustand, das sie nicht transportiert werden kann. In einem Waldstück am Wuckersee soll sie an dem Tag zwischen 9.30 und 10.30 Uhr gesprengt werden.

Keine Evakuierungen nötig

Anwohner müssen nicht evakuiert werden, informierte Kim Korduan von der Templiner Stadtverwaltung. Lediglich drei Zuwegungen zu dem Gebiet, darunter eine Straße, werden von Außendienstmitarbeiter der Ordnungsamtes und von Feuerwehrleuten abgesperrt. Angesichts der Waldbrandgefahr wird zudem ein Tanklöschfahrzeug mit Besatzung vor Ort sein, um notfalls eingreifen zu können.

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