VERMISSTENSUCHE

▶ 85-Jährige in Templiner See ertrunken (mit Video)

Ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten und Helfern der DRK-Wasserwacht suchte ab Sonntagabend auf einem Templiner Gewässer nach einer vermissten Frau.
Die Mannschaft des Rettungsbootes hatte die Frau leblos im Wasser treibend entdeckt.
Die Mannschaft des Rettungsbootes hatte die Frau leblos im Wasser treibend entdeckt. Horst Skoupy
An Land leuchteten Helfer der Feuerwehr die Uferbereiche mit Scheinwerfern aus.
An Land leuchteten Helfer der Feuerwehr die Uferbereiche mit Scheinwerfern aus. Horst Skoupy
Bei der Suche nach der vermissten Frau setzten die Feuerwehrleute auch zwei Schlauchboote ein.
Bei der Suche nach der vermissten Frau setzten die Feuerwehrleute auch zwei Schlauchboote ein. Horst Skoupy
Templin.

Der Einsatz von Feuerwehrleuten und Helfern der Templiner Ortsverbandes der DRK-Wasserwacht endete am Sonntagabend tragisch. Sie hatten nach Angaben des Feuerwehreinsatzleiters auf dem Eichwerder in Templin nach einer 85-jährigen Frau gesucht. Die Einsatzkräfte fanden sie leblos an der Wasseroberfläche treibend auf dem Gewässer.

[Video]

Polizeihund eingesetzt

Nach Angaben der Polizei vor Ort hatte ein Sohn seine Mutter bei der Polizei am Sonntagabend gegen 18 Uhr als vermisst gemeldet. Zeugenaussagen zufolge war die Frau am Sonnabendmittag zuletzt lebend gesehen worden. Die Polizei setzte sofort einen Spürhund ein. Dieser nahm die Spur der Frau auf, die geradewegs zum Eichwerder in der Seestraße führte. Dort spürte der Hund am Ufer den Gehstock der Seniorin auf. Daraufhin alarmierten die Polizisten die Feuerwehr.

Mit mehreren Booten im Einsatz

Die Templiner Kameraden nahmen sofort die Suche nach der vermissten Frau mit einem Rettungsboot und zwei Schlauchboten auf. Helfer der Templiner DRK-Wasserwacht unterstützten sie dabei mit einem weiteren Rettungsboot. Zusätzlich bereiteten sich vier Rettungstaucher auf den Einsatz vor. Und auch das mit einem Sonargerät ausgestattete Rettungsboot der Lychener Feuerwehr hatte der Feuerwehreinsatzleiter alarmieren lassen.

Polizei ermittelt

Gegen 22 Uhr gab es schließlich traurige Gewissheit. Die Besatzung des Feuerwehr-Rettungsbootes entdeckten die Gesuchte leblos im Stadtsee. Sie brachten sie zum Ufer, wo ein Notarzt nur noch den Tod der Frau feststellen konnte. Die Polizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

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