LANDKREIS UCKERMARK

Acht Tote im Zuge der Corona-Pandemie

Die Pandemie beschäftigt die Uckermärker unverändert. Zuletzt gab es einmal mehr einige negative Neuigkeiten.
Bei der Zahl der laborbestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus gibt es in der Uckermark noch keine Entspannung. (Sy
Bei der Zahl der laborbestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus gibt es in der Uckermark noch keine Entspannung. (Symbolbild) Daniel Cole
Prenzlau ·

In den 24 Stunden von Montag- bis Dienstagmorgen um 8 Uhr sind im Landkreis Uckermark acht weitere Menschen, die an COVID-19 litten, an oder mit dem Virus verstorben. Das geht aus Zahlen hervor, die das brandenburgische Gesundheitsministerium beziehungsweise die Kreisverwaltung Uckermark zu Beginn der Woche veröffentlicht haben. Für die 24 Stunden von Montag bis Dienstag 8 Uhr meldete das Gesundheitsministerium insgesamt 49 Neuinfektionen in der Region. Zuvor hatte der Landkreis für die Tage von Freitag bis Montag 10 Uhr insgesamt 95 neue Ansteckungen mit SARS-CoV-2 bekannt gegeben. Seit Beginn der Erfassung im März 2020 sind nun insgesamt 88 Uckermärker im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Inzidenz über Landesdurchschnitt

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag  nach Angaben des Gesundheitsministeriums mit dem Stand von Dienstagmorgen in der Region bei 245,5. Damit ist die Inzidenz im Landkreis noch immer höher als im gesamten Land Brandenburg, wo zuletzt im Durchschnitt 172,6 Fälle pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden. Alles in allem sind seit Beginn der Pandemie-Aufzeichnungen im März 2020 nun 2273 Uckermärker nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt worden.

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Kommentare (2)

Mich würde interessieren, ob aus den positiven Befunden aus UM bisher überhaupt eine einzige auf Mutationen untersucht worden ist.

Ich vermute mal nicht.
Was aber absolut angebracht wäre, wenn UM wie angegeben mit eine der höchsten Inzidenzen in Brandenburg hat.

Ich verstehe auch nicht, weshalb der Landkreis bzw. das Gesundheitsamt keine differenzierte Analyse erstellt und publiziert, welches die Gründe sind, dass die Ansteckungsrate im Landkreis Uckermark ncht abflaut, sondern seit vielen Wochen trotz der Lockdownmassnahmen auf einem hohen Plateau verharrt. Auch die Reproduktionsrate, welche ein Indikator für die weitere Entwicklung sein könnte, scheint niemand für eine Veröffentlichung wert zu halten. Der Landkreis befindet sich inbezug auf die Infektionen im deutschlandweiten Vergleich von 294 Landkreisen sehr weit (viel zu weit) "vorne".