Gesundheitsversorgung
Ärzte engagieren sich für Landmedizin

Staatssekretär Andreas Büttner, Dr. Annekathrin Möwius und Andrea Merholz als Vorstand von Gesund in Templin e. V. sowie die Ärztinnen Dr. Petra Klinger, Dr. Anke Schwerecke, Dr. Elke Schumacher, Dipl.-Med. Uta Pannwitz (von links)
Staatssekretär Andreas Büttner, Dr. Annekathrin Möwius und Andrea Merholz als Vorstand von Gesund in Templin e. V. sowie die Ärztinnen Dr. Petra Klinger, Dr. Anke Schwerecke, Dr. Elke Schumacher, Dipl.-Med. Uta Pannwitz (von links)
KV COMM, © Maria Seehafer

In Templin entwickelt ein Netzwerk aus Medizinern Ideen für eine bessere medizinische Versorgung. Erste neue Angebote werden nun wirksam.

In Templin hat sich ein neuer Verein Gesund in Templin e. V. gegründet. Er ging aus einem im Herbst gegründeten Arzt- und Psychotherapeutennetzwerk hervor. 23 ambulante Mediziner arbeiten in diesem Netzwerk zusammen und entwickeln im Rahmen des Innovationsfondsprojektes zur innovativen Gesundheitsversorgung im Mittelbereich Templin neue Versorgungskonzepte für den ländlichen Raum.

Spezialsprechstunden

Dazu gehören fachübergreifend abgestimmte Behandlungspfade für häufig auftretende gesundheitliche Probleme in einer Region, in der die Bevölkerung immer älter wird. Dazu gehören Spezialsprechstunden zur Herzinsuffizienz, zur Harninkontinenz, zu Adipositas und Rückenschmerz.

Ambulant-stationäres Zentrum

Auch bei der inhaltlichen Ausgestaltung des künftigen Ambulant-Stationären Zentrums am Sana-Krankenhaus Templin, mit dessen Bau im Frühjahr begonnen werden soll, fließen die Ideen der niedergelassenen Ärzte mit ein. Zum Teil nehmen sie dafür ein beträchtliches Stück Mehrarbeit in Kauf, um diese Ideen auch Wirklichkeit werden zu lassen. Für das innovative Gesundheitsprojekt mit bundesweitem Modellcharakter stehen bis 2020 rund 14 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Wie die zusätzlichen Angebote künftig finanziert werden, muss noch geklärt werden.