Polizei
Afghane attackiert Schwedter nach Beleidigung

Nach einer tätlichen Auseinandersetzung in Schwedt ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Nach einer tätlichen Auseinandersetzung in Schwedt ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Karl-Josef Hildenbrand

Ein junger Ausländer wird aus einer Gruppe heraus fremdenfeindlich beleidigt und greift zur Selbstjustiz. Dabei verletzt er sich aber selbst.

Die Kriminalpolizei ermittelt nach einer Auseinandersetzung am Landgrabenpark in Schwedt wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung, der Beleidigung sowie wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Wie Polizeisprecherin Bärbel Cotte-Weiß am Montag informierte, war ein 19-jähriger Afghane aus einer Gruppe heraus fremdenfeindlich beleidigt worden.

Der junge Mann schritt daraufhin zur Selbstjustiz und ging mit einer Flasche auf den vermeintlichen Rufer zu. Als der 29-Jährige die Attacke abwehrte, riss der Afghane ein Verkehrszeichen aus der Verankerung und ging noch einmal auf den jungen Mann los. Dabei zog er sich jedoch selbst Verletzungen zu. Bei ihm wurde ein Atemalkoholwert von 1,6 Promille festgestellt.