Kurgarten
Alternativen zum ersten Entwurf auf dem Tisch

Der Kurgarten ein Fremdkörper? Laut einer Studie passt die Bauweise nicht zur restlichen Bebauung an der Uckerpromenade in Prenzlau – und der geplante Neubau auch nicht.
Der Kurgarten ein Fremdkörper? Laut einer Studie passt die Bauweise nicht zur restlichen Bebauung an der Uckerpromenade in Prenzlau – und der geplante Neubau auch nicht.
Benedikt Dittrich

Der erste Entwurf für den Kurgarten in Prenzlau war auf Ablehnung gestoßen, jetzt gibt es neue Ideen. Es wäre sogar Platz für Gastronomie.

Neuer Anlauf, erster Schritt: Auch 2019 ist der Kurgarten noch nicht abgerissen, eine Studie zur Uckerpromenade plant aber schon ohne das historische Gebäude und mit dem geplanten Neubau der Wohnungsgenossenschaft Prenzlau.

Architektin Annette Lange vom Büro A&S in Neubrandenburg hatte sich mit der Promenade in Prenzlau befasst, nachdem die Stadtverordneten im vergangenen Jahr eine solche Untersuchung angeregt hatten. Langes Fazit: Der geplante Neubau passt nicht zur übrigen Bebauung. Zu hoch, zu massiv und architektonisch untypisch sei der Neubau.

Lange stellte stattdessen zwei Alternativen vor, die sich in Bauweise und Größe vom ersten Entwurf unterscheiden. Auch eine Gastronomie wäre dann im Erdgeschoss denkbar. Vorschläge, die bei den Politikern im Ausschuss für Stadtentwicklung auf Zustimmung stießen, nun aber zunächst in den Fraktionen beraten werden sollen. Ziel der Debatte ist es, einen Bebauungsplan für die Promenade zu erstellen und die künftige Bebauung zu beeinflussen.

Kommentare (1)

Ist schon eigenartig denn sowohl die Wohnbau als auch die Wohnungsgenossenschaft hat genug Lehrstand und trotzdem wird gebaut wie wild. Mit diesen ganzen Neubauten wird das zahlungsfähige Klientel aus den Dreke und Schulz Ring gezogen und was zurückbleibt nennt man dann sozialen Brennpunkt was an einigen Abschnitten am Dreke Ring jetzt schon zu sehen ist. Die ganzen ach so tollen Wohnungen können sich die meisten nicht leisten, sicherlich wird das jetzt wieder von den zuständigen Stellen bestritten. Der Georg Dreke Ring sowie die Röpersdorfer Str. sind die Anlaufstelle für diejenigen die sich keine andere Wohnung leisten können.