ANSEGELN

Am Unteruckersee stechen Optimisten in See

Segeln ist kein Zeitvertreib nur für Eliten – das will der Prenzlauer Club Rot-Weiß beim Tag der offenen Tür den Kreisstädtern beweisen.
Claudia Marsal Claudia Marsal
Vereinschef Andreas Verch (links) und sein Vize Dr. Jörg Vallentin haben noch viel vor mit dem Segel-Club.
Vereinschef Andreas Verch (links) und sein Vize Dr. Jörg Vallentin haben noch viel vor mit dem Segel-Club. Claudia Marsal
In der zweiten Bootsklasse sind stets zwei Kinder an Bord: ein Älterer und ein Jüngerer.
In der zweiten Bootsklasse sind stets zwei Kinder an Bord: ein Älterer und ein Jüngerer. Claudia Marsal
Jugendwart Andreas Rausch (rechts) ist beim Üben mit dem Motorboot ständig mit draußen.
Jugendwart Andreas Rausch (rechts) ist beim Üben mit dem Motorboot ständig mit draußen. Claudia Marsal
Welch schöner Anblick: die Jüngsten in den Ein-Mann-„Optimisten“. Empfohlen wird der Start in dieser Bootsklasse im Alter von sieben bis neun Jahren.
Welch schöner Anblick: die Jüngsten in den Ein-Mann-„Optimisten“. Empfohlen wird der Start in dieser Bootsklasse im Alter von sieben bis neun Jahren. Claudia Marsal
Beim Einsetzen der Boote ist aufgrund der Gegebenheiten des Vereinseländes meist Hilfe notwendig.
Beim Einsetzen der Boote ist aufgrund der Gegebenheiten des Vereinseländes meist Hilfe notwendig. Claudia Marsal
Prenzlau.

Als Dr. Jörg Vallentin Anfang der 2000er zum Segel-Club Rot-Weiß kam, lag der Altersdurchschnitt der Mitglieder bei schätzungsweise 70 Jahren. Kinder- und Jugendarbeit gab es nicht. Das Segeln wurde, wenn überhaupt, „learning by doing“ innerhalb der Familien an den Nachwuchs weitergegeben. Das änderte sich erst, als 2006 eine Kindergruppe ins Leben gerufen wurde. Seitdem trägt die Prenzlauer Schule Früchte.

Schon auf dem Atlantik und am Ballaton gesegelt

In der Klasse „Cadets“ waren die Prenzlauer schon auf WMs dabei. Als Bonbon hat der Vorstand die diesjährigen internationalen Jugendmeisterschaften in der Klasse „Pirat“ in die Kreisstadt geholt. Vom 17. bis 21. Juni werden bis zu 50 der fünf Meter langen Segelboote auf dem Unteruckersee kreuzen. In Vorbereitung würde der Verein gern mehr Prenzlauer ins Boot holen, und zwar wortwörtlich. Deshalb öffnen sich die Tore am Sonnabend, dem 4. Mai, zu einem Tag der offenen Tür.

Zünftiger Seemannsschmaus zum Start

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit einem Seemannsschmaus, dann haben Besucher die Möglichkeit, sich das Gelände anzuschauen, Boote zu testen und mit den Mitgliedern ins Gespräch zu kommen. Wenn diese ab Mittag im Rahmen des Ansegelns in See stechen, sind Mitfahrten möglich. Dr. Jörg Vallentin würde sich freuen, wenn sich noch mehr Menschen fürs Segeln begeistern könnten. An der Hardware oder den Mitgliedsbeiträgen sollte es nicht scheitern. Der Verein verfügt über viele eigene Boote und die Gebühren sind mehr als human. „Wir sind bodenständiger, als viele denken. Davon können sich am Wochenende alle gern überzeugen.“

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